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BERICHTE VON FLUGPATEN

Wieder waren wir Flugpaten...
Wir waren bereits drei Mal Flugpaten. Beim 1. Mal hatte ich so einige Bedenken, ob das mit der Flugpatenschaft alles so klappt, aber der Kontakt hier in Deutschland hat mir sehr nett und ausführlich erklärt, wie alles abläuft und wir keine Bedenken haben müssen, daß die Tiere in Deutschland nicht abgeholt werden.

Die Übernahme des 1. Hundes auf Samos sowie die Abholung in Düsseldorf haben reibungslos geklappt. Auch das Einchecken auf Samos verlief ohne Probleme. Wir haben damals einen wunderschönen erwachsenen Hund mit nach Deutschland gebracht. Leider haben wir kein Foto von ihm. „Beethoven“ sah aus wie ein großer Teddybär mit recht langem schwarz braunem Fell. Auf meine Nachfrage bezüglich der Vermittlung bekam ich von der Tierschutzorganisation in Deutschland eine sehr nette Nachricht, daß man „Beethoven“ zu neuen Besitzern mit einem Friseursalon vermittelt hat und dort jetzt „Salonlöwe“ sei ?

Beim 2. Mal haben wir 3 Welpen von Rhodos mit nach Deutschland begleitet. Zwei von ihnen waren Brüder und sahen aus wie kleine Labradormixe. Der dritte Welpe war eine kleine schwarze Hündin, die wir aufgrund ihrer Größe mit in die Kabine nehmen konnten. Alle drei waren sehr niedlich und wurden innerhalb kürzester Zeit in Deutschland zu neuen Besitzern vermittelt. Ihre Entwicklung konnten wir verfolgen, da der Tierschutzverein „Hundenothilfe Frankreich“ aktuelle Fotos der vermittelten Tiere auf seiner Interseite einstellt. Dort konnte man gut verfolgen, wie aus kleinen ängstlichen Welpen fröhliche Hunde geworden sind. Einfach nur toll!

Im September 2012 haben wir dann die 3. Flugpatenschaft übernommen. Ursprünglich sollten wieder ein oder zwei Hunde mit uns zurück nach Deutschland fliegen. Einige Tage vor unserem Rückflug bekam ich eine SMS, daß leider kein Hund ausreisebereit sei und man fragte, ob wir auch bereit wären eine Katze mit nach Deutschland zu nehmen. Selbstverständlich waren wir bereit, denn wir haben selbst seit Jahren Katzen (ebenfalls aus dem Tierschutz), aber leider musste eine unserer beiden Katzen im letzten Juli ganz plötzlich und unerwartet eingeschläfert werden ?

Katzen werden von Kreta eher selten ausgeflogen. Man versucht sie vor Ort zu vermitteln oder zu kastrieren und an festen Futterstellen zu versorgen. Manche Katzen sind aber leider nicht vermittelbar, vor allem wenn sie Behinderungen haben. So wurde uns am Flughafen von Chania eine kleine ca. 4 – 5 Monate alte Katze übergeben. Ihr rechtes Vorderbein konnte sie nicht benutzen, da dies entweder seit Geburt oder durch einen Unfall gelähmt war. Leider werden „solche“ Tiere nicht gerne von vielen Tierärzten in Griechenland behandelt, da die Behandlung zu teuer und aufwändig ist. In Deutschland gibt es jedoch Tierärzte, die im Tierschutz aktiv sind und bereit sind auch solche Tiere zu behandeln und dann an neue Besitzer zu vermitteln. Die kleine Katze „Fleur“ hatte großes Glück im Unglück und wurde von Urlaubern auf Kreta gefunden und zu dem dort ansässigen Tierschutzverein „Cretan Catalist“ gebracht. Die Vorsitzende des Vereins (einer Engländerin, die seit vielen Jahren auf Kreta lebt) hat guten Kontakt zu einem deutschen Tierarzt, der bereit war Fleur zu behandeln.

Alles weitere war vermutlich Schicksal. Wir hatten nach dem plötzlichen Tod unserer Chelsea vor wieder eine zweite Katze bei uns aufzunehmen, aber eigentlich war ein älterer Kater geplant, da unsere Lucy „schon“ 11 ist. Aber bekanntlich kommt es oft anders, als man denkt. Wir haben Fleur dann in Düsseldorf einem sehr netten Ehepaar übergeben (als Dankeschön für unsere Flugpatenschaft wurden wir sogar noch mit einem kleinen Geschenk bedacht), welche sie in der Nacht noch zu dem Tierarzt in Schwelm gebracht hat. Irgendwie blieben wir dann über unsere Handynummern mit den Abholern sowie Jayne von „Cretan Catalist“ auf Kreta in Kontakt und bekamen auch Kontakt zu dem Tierarzt und verfolgten Fleur´s Operation und ihrer Genesung. Leider konnte ihr Vorderbein nicht gerettet werden und musste amputiert werden. Da sie vermutlich in ihrem kurzen Leben nie auf vier Beinen gelaufen ist, kam sie von Anfang an erstaunlich gut mit der Amputation zurecht. Der Tierarzt meinte sogar, daß vermutlich eine „Last“ von ihr abgefallen sei, denn kurz nach OP hüpfte sie schon auf drei Beinen durch die Praxis.

Es kam wie es kommen musste (wie gesagt Schicksal) und Fleur ist dann Ende Oktober 2012 zu uns und unserer Lucy gezogen. So wurde aus einer Flugpatenschaft eine „Adoption“, die wir bis heute nicht bereuen. Fleur hat sich super toll entwickelt und springt fröhlich auf ihren drei Beinen durchs Leben.

Anbei schicke ich einige Fotos. Auf einem kann man sehen, wie Fleur aussah, als sie auf Kreta gefunden wurde und auf dem anderen zu welch einer Schönheit sie sich inzwischen entwickelt hat. Wir werden auch in Zukunft immer wieder gerne als Flugpaten bereit stehen, auch wenn wir nicht jedes Mal die von uns begleiteten Fellnasen adoptieren können ? Es grüßen die Flugpaten

Heike und Howard mit Lucy und Fleur





Wieder waren wir Flugpaten...
Und wieder waren wir Flugpaten,diesmal für die Strassenhunde Kreta....

Wir haben unseren Urlaub auf Kreta vom 3-13.05 mit dieser Flugpatenschaft wieder vereint..

Abflug 13.05 13 von Heraklion nach Düsseldorf mit Air Berlin...Wir wurden bereits sehnsüchtig von den Helfern des Vereins erwartet.Zwei Hunde durften in ein neues Zuhause fliegen.Diego und Aris.....

Danke Air ´Berlin ging es wie immer problemlos...

Für uns steht bereits fest das wir auch im nächesten urlaub wieder Fellnasen in ein neues Zuhause bringen-

Die Freude der Besitzer in Düsseldorf war wie immer riesig.....

Flugpatenschaften kosten kein Geld,alle Formalitäten werden von dem verein erledigt,und man muss auch keine Angst haben das die Tiere am Ankunftsort nicht abgeholt werden.Der Verein hat alles bezahlt,und bisher ist noch kein Flugpate mit seinem Tier allein gelassen worden...helft diesen Hunden in ein neues leben....

Lieben Gruß wie jedes Jahr von Marion und Ulli





Flugpaten auf der Strecke Malta - Stuttgart
Unser erster Einsatz als Flugpaten war ein voller Erfolg (!)

Carmen und ich haben uns im Juni nach einem Gespräch mit meinem Onkel und meiner Tante (die Beiden hatten über Flgpaten ihre 3 Hundis aus Teneriffa bekommen) dazu entschlossen das Abenteuer zu wagen und uns als Flugpaten zu registrieren.

Gesagt getan... und bereits nach 3 Tagen hatten wir die erste Anfrage direkt aus Malta. Daten wurden ausgetauscht und Christine Peters versprach sich zu melden, wenn es Neuigkeiten oder Probleme gibt.

AirBerlin hat die Strecke Stuttgart - Malta neu im Angebot, deshalb gab es für Christine im Vorfeld noch einiges zu erfragen und zu organisieren. Dann kam der Urlaub - wir fliegen jedes Jahr nach Malta und haben mitlerweile einheimische Freunde, denen wir auch gleich von unserem Vorhaben berichtet haben. Allgemeine Begeisterung war die Folge!

Dann kam von Christine das Update: Wir nehmen schonmal Tina mit, und sie arbeitet an weiteren Mitfliegern. Und dann kam auch schon die Frage, ob wir nicht mal direkt bei der AAA vorbeischauen möchten.

Also haben wir in unserer letzten Ferienwoche einen Vormittag für unsere Mitflieger und deren Freunde reserviert! Was für ein erwartungsvolles Bellen, als wir ankamen :) Mindestens 100 Vierbeiner haben uns begrüßt! Natürlich sind die Zustände nicht mit den Zuständen deutscher Tierheime zu vergleichen, aber die ehrenamtlichen Helfer leisten wirklich wunderbare Arbeit und das merkt man ihren Schützlingen an, die ohne jegliche Angst und Scheu auf Fremde reagieren!
Und dann die Überraschung: Übermorgen gibt es gleich für 4 (!) glückliche Vierbeiner einen Neustart:
Nummer 1 ist Tina, das kleine Wusel mit nur 3 Beinchen!
Nummer 2 ist Cyril, ein kleiner Pummel mit nur einem Auge und einer ehemals schlimmen Messerverletzung über den ganzen Rücken
Nummer 3 ist Paula eine kleine, quirlige Mischlingshündin
und unsere Nummer 4 wird Maxime ein ruhiger, lieber typischer Malta-Mischling (!)

Und es gab noch mehr Infos: Ab Stuttgart geht es für Tina, Cyril und Paula zu einer Pflegestelle in die Schweiz und für Maxime heißt das endgültige Ziel Ulm. Dann war der Abreisetag gekommen, eigentlich ist der für uns immer sehr, sehr schlimm, denn wir hängen an der Insel und natürlich besonders an unseren Freunden, aber diesmal hatten wir ja eine Mission und die hieß: "Tina, Maxime & co"

Das Taxi kam und schon ging es zum Flughafen. Dort wartete dann auch bereits Christine mit 3 (!) Boxen, also nix wie los zum Check-In. Es dauerte etwas und schon bildete sich eine Traube um uns und unsere wertvolle Fracht...

Ein internationales Publikum wollte wissen, wie, was, wieso und wohin! Und dann kamen auch noch unsere maltesischen Freundinnen Rose und Alison mit ihren Kids.... Ein riesiges "hello" und "how sweet"... "Mum, I want to help some doggies, too" folgte............ das war wirklich ein Erlebnis!

Nachdem die Formalitäten erledigt waren, ging es mit den Trollies noch zur Sperrgepäckaufgabe und da gab es dann die Verabschiedung unserer Schützlinge und auch gleich das Versprechen unserer Freunde an Christine, das sie vor Ort helfen wollen :) Unter anderem werden wohl demnächst ein paar Hunde mehr regelmäßig Gassi gehen können, denn Jade und Adriel haben sich gleich eine neue Aufgabe gesucht :)

Dann war auch für uns der Abschied nicht mehr aufzuhalten, aber diesmal mit einem besseren Gefühl im Bauch!!!
In Stuttgart angekommen ging dann alles ziemlich schnell: Die 4 wurden natürlich zu allererst entladen und ich stand plötzlich mit 3 (!) Trolleys an der Sperrgepäckausgabe, während Carmen noch auf unser Gepäck wartete.
Und da dämmerte es mir: Wie sollen wir denn bitte zu zweit mit 4 Trolleys durch den Zoll und dann weiter nach draussen???
Aber wieder kam uns der Zufall zu Hilfe, denn natürlich bildete sich wieder sofort eine Traube um unsere Mitflieger, die übrigens alle ganz lieb und interessiert die Umgebung betrachteten... Sie hatten alles super gut überstanden, und haben mich sogar direkt angewedelt :)

Kurzum nach der Beantwortung der vielen Fragen haben wir dann einfach nach Freiwilligen gefragt, die uns beim Schieben helfen! Ein Familienvater hat diese "Ausschreibung" gewonnen und staunte nicht schlecht, als auch er am Ausgang mit Schweizer Schoki und großem Hallo und Dankeschön begrüßt wurde!!! :) Dann kam der Austausch von Kontaktdaten und die Übergabe der EU-Pässe! Und dann mußten wir uns auch schon leider wieder von "unseren" Hunden verabschieden und drücken natürlich für die endgültige Vermittlung von Cyril, Paula, Tina und Maxime alle Daumen!!!

FAZIT: Das war unter Garantie nicht unser letzter Einsatz als "Flightparents"!

Hier noch der Link "unserer" Organisation auf Malta:
http://www.aaamalta.com/

Und nicht vergessen: Bitte hier Euren nächsten Flug registrieren, um auch Flugpate zu werden ;)

http://www.flugpate.com/

Liebe Grüße, Bea



Flugpaten immer wieder!
Wieder einmal haben wir über den Verein Hsez.de die Flugpatenschaft von Gran Canaria nach Deutschland übernommen.

Diese mal sind wir mit Air Berlin geflogen,und es hat alles reibungslos geklappt.

Am Abreisetag warteten Dori und Ihr Team von Perros sin Fronteras bereits am Flughafen....Mit zwei Boxen und vier supersüßen Hunden... Das Einchecken der Koffer übernahmen die Tierschützer,die Zollabfertigung lief wie geschmiert.

Es war wieder einmal ein Erlebnis!

Nach einem leicht unruhigen Flug haben wir die Tiere dann von Sondergepäckschalter abgeholt.....

Dann der schönste Moment überhaupt.....die Übergabe der Tiere an die neuen Besitzer....war das eine Freude!

Arwen,Dorada,Isabella,Uga,Luna,Pirana,bekamen ein neues Zuhause.

Hiermit kann ich immer nur wieder hinweisen wie wichtig doch Flugpaten sind...Danke noch einmal an Dor iund dem Team in Gran Vanaria von Perros sin Fronteras,und auch hier in Deutschland an Conny Eichorn von HseZ.de,für ihr offenes Ohr und die tollen Ratschläge.

Auch im nächsten Jahr sind wir wieder als Flugpaten unterwegs......

Und Danke auch an Air Berlin,die es so herlich unkompliziert macht..das Glück hatten wir mit TUI Fly im letzten Jahr nicht...

Marion und Ulli aus Neukirchen-Vluyn


Flugpaten für drei griechische Straßenhunde!
Schon vor ein paar Jahren machten wir Flugpaten für zwei Straßenhunde aus Griechenland. Das war so ein wunderschönes Erlebnis, dass wir unbedingt noch einmal erleben wollten. Auch diesmal gaben wir ca. vier Wochen vor unserer Reise, unsere Flugdaten bei www.flugpate.com ein.

Und schon am gleichen Tag meldete sich eine Tierschutzorganisation aus Kreta, die uns sagten zu diesem Zeitpunkt, wäre ein Hund zur Ausreise bereit.
Es handelte sich um einen kleinen schwarzen Hund, namens Minas. Er ist sehr ängstlich, wurde vergiftet als Welpe am Strand von Urlaubern gefunden und zum Tierarzt gebracht. Der konnte ihn in letzter Minute retten und gab ihn dort zu dieser Tierschutzorganisation. Jetzt sollte er in Deutschland auf eine Pflegestelle für besonders traumatisierte Hunde kommen. Und wir durften ihn in sein neues Leben begleiten. Schade, dass es diesmal nur ein Hund war.

Aber dann einen Tag vor Abflug riefen sie uns dann noch an und sagten. Es wären jetzt noch zwei Hunde da, Wurfgeschwister, die auch bis zur Vermittlung auf eine Pflegestelle kämen. Sofort waren wir bereit, auch diese noch mitzunehmen. Wir verlebten dann einen traumhaften Urlaub auf Kreta und waren traurig als dieser zu Ende war. Aber dann freuten wir uns so auf die Hunde, dass uns der Abschied leichter fiel.

Am Flughafen auf Kreta warteten dann schon die Tierschützer mit den Hunden auf uns. Minas in der einen Box und die beiden Hündinnen in der anderen. Die zwei Geschwister waren ganz aus dem Häuschen vor Freude als sie uns sahen und sie wedelten mit ihren Schwänzen, bis die ganze Box wackelte. Auch die Box von Minas vibrierte, aber nicht aus Freude, sondern aus Angst.
Der arme Kerl zitterte am ganzen Körper. Was mag man ihm wohl alles angetan haben? Am Zoll mussten sie dann aus den Boxen und wir durften die beiden Mädchen in den Arm nehmen und die zwei freuten sich wieder riesig. Nur Minas hatte wieder furchtbare Angst und er bekam vor dem Flug noch zwei Beruhigungstabletten von den Tierschützern verabreicht. Wir verabschiedeten uns und begaben uns an Bord. Im Laderaum dabei, unsere drei griechischen Immigranten ! Nach der Landung in unserer Heimat Nürnberg, standen dann auch schon die zwei Boxen mit den Hunden da.

Wie immer wurden wir von den zweien schwanzwedelnd begrüßt, nur Minas saß immer noch zitternd in seiner Box. Dann mussten wir die Boxen auf den Koffergully laden und zum Ausgang schieben. Dort erwarteten uns bereits die neuen Pflegeeltern der Tiere. Damit war unsere Aufgabe als Flugpate erfolgreich beendet. Man hat damit überhaupt keine Mühe, alles regeln diese Tierschutzorganisationen.

Es ist für jeden Tierfreund ein wunderschönes Erlebnis und für uns war es wieder, der krönende Abschluss eines schönen Urlaubs. Wir wollen auch in Kontakt mit den Pflegstellen bleiben, damit wir wissen was aus den Tieren geworden ist. Inzwischen ist eine der Hündinnen vermittelt worden und auch die neue Familie hat uns schon Fotos von Ronja,( so heißt sie jetzt) geschickt und sie haben sich bei uns bedankt, das wir ihnen so einen tollen Hund mitgebracht haben. Das Pflegeherrchen von Minas hat uns angerufen, es geht ihm sehr gut und er war trotz seiner großen Angst gleich stubenrein.
Natürlich dauert es noch seine Zeit bis er vermittelbar ist und wieder Vertrauen zu den Menschen gefasst hat.

Man kann sich beruhigt als Flugpate anmelden, die Tiere werden bestimmt abgeholt und man hat auch die Telefonnummer, falls etwas sein sollte. Es ist für jeden Tierfreund einfach ein Erlebnis besonderer Art, einen dieser Tiere auf dem Weg in ein neues Leben zu begleiten.

Die Flugpaten Andrea und Anna


Das gute Gefühl Flugpate zu sein
Am 23. Mai 2011 haben wir zum ersten Mal die Chance genutzt, als Flugpaten nicht nur zwei besonders nette Hunde in ein besseres Leben nach Deutschland zu begleiten, sondern auch die neuen Frauchen und Herrchen richtig glücklich zu sehen…… was bedeuten dagegen schon ein paar kleine Aufwendungen….

Nachdem wir schon länger Kontakt zu verschiedenen Hilfsorganisationen für Hunde hatten, wurde im November 2010 der Entschluss gefasst, uns bei Flugpaten.com zu melden, in kürzester Zeit erfolgten die Rückmeldungen verschiedener Tierschutzorganisationen; leider muss man sich für eine entscheiden. Dort gab es Hilfestellung bei der nötigen Vorbereitung, soweit irgend möglich, der eigene Aufwand hält sich in Grenzen, Kosten entstanden uns nicht…..

Am Abreisetag warteten die freundlichen spanischen Helfer bereits am Flughafen Las Palmas, waren uns bei den Papieren und sogar bei unserem persönlichen Gepäck behilflich, hatten unseren beiden „Passagiere“ auf den Flug vorbereitet.
Beim Rückflug entstanden kleinere Unannehmlichkeiten durch die Transporttaschen, aber welch ein Empfang am Flughafen Düsseldorf…. Neue Frauchen und Herrchen warteten voller Vorfreude, fast wären sogar ein paar Freudentränen geflossen…für Kenzo und Carrie (zwei besonders nette, kleine Hunde) begann ein neuer, besserer Lebensabschnitt.

Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein…. Wir werden in Zukunft sogar besonders tierfreundliche Airlines bevorzugen und andere nicht mehr berücksichtigen – schließlich sind auch Flugpaten umsatzbringende Kunden – viele Tierfreunde bedeuten doch auch viel Umsatz für die Airlines?!

Viele Grüße,
Marion & Ulrich


Februar 2011 - Ein wunderbares Erlebnis, das glücklich macht
Mit diesem Bericht möchte ich allen Mut machen, die so gerne helfen möchten, sich bislang aber nicht getraut haben, sich als Flugpate zur Verfügung zu stellen. Mir ging es lange Zeit genauso, bis ich es endlich mal probiert habe. Und ich kann nur sagen: Es war eines der schönsten Erlebnisse, und es hat mich tief glücklich gemacht, zu helfen, dass diese Tiere aus ihrem traurigen Schicksal in ein besseres Leben kommen. Sie haben es verdient!

Die Vorbereitung
Ich hatte mich auf www.flugpate.com für einen Flug von Jerez de la Frontera nach München eingetragen. Noch am gleichen Tag meldeten sich einige Tierschutzorganisationen bei mir, letztendlich entschied ich mich für den Husky-Hof Aresing. Bereits im Vorfeld erklärte mir Oli vom Husky-Hof den Ablauf ganz genau, übernahm die Buchung und Bezahlung der Boxen und gab sich mit endloser Geduld Mühe, meine Unsicherheiten und Sorgen auszuräumen – und das waren eine ganze Menge, zumal ich ja ganz alleine unterwegs war. Ich bekam alle wichtigen Telefonnummern, auch von der Ansprechpartnerin in Jerez, und fuhr in Urlaub. Während des Urlaubs standen wir per SMS in engem Kontakt, so war ich immer auf dem Laufenden und wusste, dass ich mit den Tieren in Deutschland auch ganz sicher erwartet werde.

Die Reise
Am Abreisetag lernte ich meine „Schützlinge auf Zeit“ kennen. Es war großartig! Die Tierschützerin vor Ort, Rita Terrana, kam mit Galgo Ramon und Mischling Buffy an den Flughafen, ein weiterer Mitarbeiter einer Tierschutzorganisation kam mit meinem „Handgepäck“ Aramis, einem winzigen, süßen Mischling. Alle waren absolut pünktlich. Jeder Hund hat seinen eigenen Ausweis (europäischer Heimtierausweis mit allen Impfnachweisen etc.); diese Papiere bekam ich gleich in die Hand gedrückt und erklärt. Beim Check-In musste ich lediglich mein Ticket und die Boxenbuchung zeigen, den Rest machte Rita. Die drei Stunden bis zum Boarding warteten die Tierschützer mit den drei Hunden und mir – viel Zeit, die Tiere und ihre Geschichten kennen zu lernen.

Entspanntes Warten am Flughafen Jerez

Noch etwas unsicher blickt Ramon um sich – das gibt sich bald

Die Hunde waren unglaublich. Die Tiere scheinen zu spüren, dass ihnen keine Gefahr mehr droht und sie in ein besseres Leben reisen dürfen. Bei all dem Schlimmen, was sie in ihrem Leben erfahren haben, waren sie dennoch von Anfang an anhänglich, verschmust und nähebedürftig. Als es ans Boarding ging, brachte Rita die Hunde völlig problemlos in die Boxen und ging mit Aramis und mir sogar noch mit bis zur Sicherheitskontrolle. Weiter ging es wirklich nicht! Kaum durch die Kontrolle durch, sprach mich auch schon eine andere Passagierin, Patricia, auf den Hund an – und auch sie musste nach München. Schon hatten Aramis und ich eine Reisebegleitung gefunden.


Aramis am Flughafen Palma: Wer kann diesen
Augen widerstehen?

Buffy und ihr Bällchen: ein unzertrennliches Paar

Den Flug über lag Aramis ganz ruhig in seiner Box, die beiden anderen Vierbeiner waren ja außer Sichtweite im Frachtraum. In Palma mussten wir umsteigen. Leider hatten wir Verspätung und mussten 5 Stunden im Flughafengebäude auf den Anschlussflug warten. Wie es den Hunden im Gepäckraum in der Zeit ergangen ist, weiß ich leider nicht. Aramis jedoch – den ich nun an der Leine hatte - eroberte die Herzen aller Fluggäste im Sturm. Kaum einer kam an uns vorbei, ohne den Kleinen mal zu streicheln. Viele waren berührt von seinem Schicksal, denn als „normaler“ Deutscher kann man sich kaum vorstellen, dass es in Spanien diese Tötungsstationen gibt. Und dass dieser kleine, lustige Kerl bis vor wenigen Stunden noch in einer solchen gesessen und auf sein Ende gewartet hatte, hat viele schockiert und – hoffentlich – nachdenklich gemacht.

Nun ja, mit seiner Neugierde und Aufgeschlossenheit hat uns der kleine Aramis die Wartezeit sehr verkürzt. Die vielen netten Gespräche mit anderen Fluggästen und die lustigen Begebenheiten mit dem Hund waren einfach nur schön. Und auch den Weiterflug haben wir gut überstanden.

Die Ankunft
In München angekommen, brachte uns das Flughafenpersonal die beiden „Frachtraum-Hunde“ an den Sperrgepäckschalter, von wo aus wir sie nur einfach durch die Ausgangstür schieben mussten. Dort wurden wir alle schon sehnsüchtig von Oli und einem Tierschützer aus Eichstätt erwartet. Nach einer herzlichen Begrüßung durften alle drei Hunde noch im Flughafengebäude endlich raus aus ihren Boxen. Alle haben es bestens überstanden und waren froh, wieder aus den Boxen raus zu sein.

Und jetzt?
Seither verfolge ich im Internet gespannt, was es Neues zu „meinen“ Schützlingen zu lesen und zu sehen gibt. So konnte ich z.B. sehen, wie Ramon auf dem Husky-Hof wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben mit seinen neuen Kumpels (ca. 30 weitere Hunde) wirklich spielen durfte. Ganz unbeschwert und ausgelassen. Er scheint sich auf Anhieb gut eingelebt zu haben und freut sich seines neuen Lebens, während er auf eine neue Familie wartet. Auch Buffy geht’s bestens. Aramis ist wohl noch beim Tierschutzverein Eichstätt, aber so süß, wie der ist, wird er sicher bald vermittelt werden.

Nur Mut!
Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass mich dieses Erlebnis zutiefst glücklich gemacht hat! Beim Abschied hat mich Aramis ganz lange und fest angeschaut, fast, als ob er DANKE sagen wollte. Wie auch immer: Was für uns als Flugpaten beim ersten Mal mit nichts anderem als einem bisschen Nervosität, dafür aber auch mit ganz, ganz viel Glück verbunden ist, bedeutet für die Tiere die Chance auf ein neues, besseres Leben.

Man kann sicher nicht alle Tiere retten, und vielleicht wird sich auch an der Gesamtsituation nur langsam etwas ändern. Aber für die Tiere, die eine Familie in Deutschland und einen Flugpaten finden, der sie mitnimmt, für die ändert sich alles. Sie dürfen leben.

Also: nur Mut! Es lohnt sich!

Viele Grüße,
Nicole.


Flugpatenschaft 2010
Ein sehr schöner Fotobericht über die Flugpatenschaft von Martin B.

http://kanaren-hunde.de/verwaltung/downloads/flugpatenbuch.pdf


Meine erste Flugpatenschaft und sicher NICHT die Letzte
Ich habe von einer Freundin von flugpate.com gehört und war von der Idee gleich begeistert, da wir einen Urlaub in Teneriffa geplant hatten. Also habe ich mich bei flugpaten.com unverbindlich angemeldet. Daraufhin habe ich noch etwas im Internet recherchiert und dann auch einige negative Meinungen bzw. Erfahrungen über Flugpatenschaften im Allgemeinen gelesen und bin mir dann doch unsicher geworden, ob das eine so gute Idee war. Dann habe ich eine Mail von Helga erhalten, die sich um Katzen auf Teneriffa kümmert die Hilfe benötigen und die Flugpaten für 2 Katzen suchte. Sie hat mir vorgeschlagen, dass wir uns im Hotel treffen und sie mir dann alles in Ruhe erklärt und so war es dann auch.

Helga hat mir die Impfpässe für beide Kätzchen gezeigt, mir alles ganz in Ruhe erklärt und ist auch auf meine Bedenken eingegangen. Sie hat sich um alle Vorbereitungen gekümmert die getroffen werden mussten und hat mir alles wichtige noch einmal aufgeschrieben. Ich hatte absolut keine Bedenken mehr.

Dann war es so weit. Helga war mit den beiden Kätzchen schon 2 Stunden vor Abflug auf dem Flughafen und hat die 2 mit mir zusammen eingecheckt. Wir müßten dann noch kurz zu einem Büro im Flugahfen und die Katzen dann "runter" bringen, wo sie dann ins Flugzeug gebracht wurden. All das hat sie mit mir zusammen gemacht und es ging alles flott. An der Stelle möchte ich noch sagen, dass ich es auch nur so wieder machen würden, denn wenn man wie ich so gut wie kein Spanisch kann ist es vielleicht doch etwas schwierig. Der Herr am Checkin Schalter hatte dann auch eine Frage und da war ich doch froh das Helga da war. :)

Am Flughafen in leipzig habe ich die beiden Kätzchen dann beim "Sondergepäck" abgeholt und als wir in die Empfangshalle kamen wurden Sylvie und Lady auch schon voller Freude erwartet, um in ihr neues zu Hause gebracht zu werden. Helga hat mir bereits berichtet, dass die 2 gut angekommen sind und sich immer besser eingewöhnen. Es war ein wirklich schönes Gefühl den beiden geholfen zu haben und ich würde es zu jeder Zeit wieder tun. Außerdem möchte ich noch sagen, dass ich es wirklich bewundere was Helga für die Fellnasen in Teneriffa tut und Ihr und den lieben Helferinnen ganz lieb für meine erste positive Flugpaten-Erfahrung danken.

Ganz liebe Grüße
Sandra



Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.
Seit Jahren trage ich mich bei jeder Reise als Patin auf der Flugpatendatenbank ein und bin jedes Mal davon begeistert wie sich Menschen und Tiere die zum Teil lange aufeinander warten mussten unbeschreiblich freuen, da speziell an diesem Tag ein neues Leben für sie beginnt.

Flugpatin zu sein gehört bei mir zum Tierschutz und jeder, der es einmal gemacht hat, macht es immer und immer wieder. So war es dann im März wieder einmal so weit – ein Flug nach Gran Canaria stand an und ich hatte die Daten natürlich auf der Datenbank vorher registriert, dann ging alles sehr schnell und die Anzahl der Anfragen von Tierschutzorganisationen vor Ort auf Gran Canaria war gewaltig binnen kürzester Zeit meldeten sich 4 Tierschutzorganisationen und es brach mir fast das Herz 3 davon absagen zu müssen da die vierte Organisation nach vorheriger Absprache mit mir bereits nicht nur einen sondern 3 Hunde – an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an TUI Fly das dies überhaupt möglich war – für mich auf meinem Rückflug gebucht hatte.

Ja und dann kam der große Tag der Rückreise und die Vorfreude meine "Begleiter" endlich kennenlernen zu dürfen. Am Flughafen von Las Palmas traf ich dann zum vereinbarten Zeitpunkt die Tierschützer und diese wunderbaren Hunde - Nero – ein wunderschöner schwarzer Schäferhundmischling, Laila eine süße kleine Pudelmischlingshündin und Lizzy eine bezaubernde Chihuahua-Dame. Nero und Laila reisten völlig stressfrei in ihren Boxen im Frachtraum und Lizzy durfte mit mir - zur Freude des Bordpersonals und der Mitreisenden die alle von ihr hingerissen waren - in der Kabine mitfliegen. Natürlich wurde ich ausgiebig von den anderen Passagieren nach den Hunden befragt, da man zunächst annahm, das sie alle drei mir gehörten als die Passagiere jedoch erfuhren, dass die drei aus einer Tötungsanstalt kamen, waren alle schockiert und wollten es nicht glauben.

Immer wieder wurde ich nach dem "warum" gefragt worauf es keine vernünftige oder nachvollziehbare Antwort gibt und niemals geben wird. Das man überhaupt eine Flugpatenschaft für ein Tier übernehmen konnte wussten die allerwenigsten, aber da mich die Tierschutzorganisation mit ihren Flyern ausgestattet hatte hab ich diese an alle interessierten Personen verteilt und hoffe sehr, dass es eine positive Resonanz darauf gibt.

Lizzy war während des Fluges der Star an Bord und meine unmittelbaren Sitznachbarn wollten sie direkt adoptieren und gleich mitnehmen – was ich natürlich ablehnen musste, da ich wusste, dass meine Begleiter in Stuttgart bereits sehnsüchtig von den Tierschützern und den Familien die den Tieren den schönsten Platz der Welt geben wollten – abgeholt wurden. Ja und so war es dann auch "großer Bahnhof" und unendliche Freude.

Flugpate zu sein bedeutet ein Tierleben, dass im Ausland keine Überlebenschance hat zu retten und Freude und Glück zu bringen. Die ganze Abwicklung ist so unkompliziert und sicher, dass es einfach jeder machen kann, da die Tierschützer alle Aufgaben gewissenhaft und unproblematisch für den oder die Patin erledigen.

Ich denke sehr oft an meine Flugpatenkinder und was aus ihnen geworden ist und hoffe, dass es Mimi, Merlin, Lizzy, Nero, Laila, Sammy und Lotta so richtig gut geht und sie das Glück dieser Erde, dass sie so lange gesucht haben endlich gefunden haben und für die Tiere, die im Ausland sehnsüchtig darauf warten endlich nach Deutschland zu fliegen wünsche ich von ganzen Herzen Menschen mit einem großen Herz und der Bereitschaft Flugpate zu werden.

Mit herzlichem Gruß und bis zum garantiert nächsten Mal!

Gerda G.


Unsere erste Flugpatenschaft - einmal und IMMER WIEDER!
Durch Zufall bin ich im Internet auf www.flugpate.com gestoßen.
Dank der sehr gut strukturierten Seite war schnell klar, worum es ging.
Da mein Freund und ich beide große Tierfreunde sind, stand für uns sofort fest: Wir wollen helfen!  
Der Spanien- Urlaub für Juli 2010 war schon gebucht und so haben wir uns gleich als potenzielle Flugpaten angemeldet.
Es hat nicht lange gedauert, da kam schon die erste email von "Tierschutz- Ibiza".
Aufgeregt und erfreut las ich, dass Ursula ständig Flugpaten nach Deutschland und in die Schweiz sucht und uns bittet, zwei Plätze frei zu halten. Welche Tiere wir mitnehmen können, würde sich jedoch erst später entscheiden.

In den verbleibenden Wochen bis zum Urlaubsbeginn haben wir kräftig Werbung für das Projekt "Flugpate" gemacht - wir und auch viele Verwandte und Bekannte hatten nicht gewusst, dass es so etwas gibt, sonst hätten wir schon viel früher geholfen!

Einige Tage vor Abflug dann die tolle Nachricht... wir dürfen zwei Hunde retten - Dina (eine Schäferhündin) und Mila (einen Dackel- Mix) :)).
Anfangs war ich etwas besorgt, ob alles funktionieren würde (mit den Papieren, dem Zoll, der Abholung etc.) - diese Skepsis hat sich aber schnell in Luft aufgelöst... Ursula hat uns sehr professionell und unglaublich nett an die Sache herangeführt, alles erklärt und uns auch zu sich eingeladen.
Ebenso hat sie sich um die Buchung der Boxen auf unsere Tickets und alle anfallenden Kosten gekümmert - wir mussten also selbst keinen Finger krümmen.

Ursula kauft die Hunde (teils auch Katzen) aus der Perrera (Tötungs-/ Auffangstation) raus, lässt sie medizinisch versorgen (entwurmen, entflohen, impfen, chipen, kastrieren, auf etwaige Krankheiten testen etc.) und päppelt sie dann bei sich zuhause auf. Dabei gewöhnt sie sie an den Menschen, andere Tiere und natürlich auch an andere Hunde - es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich die Hunde innerhalb kürzester Zeit in das neue "Rudel" (i. d. R. um die 12 Hunde) einfügen - und das frei von Aggressionen!

Ursula hat uns auch mit in die Perrera genommen - an diesem Tag haben wir zwei Hunde freigekauft... anfangs waren sie etwas zurückhaltend, wurden aber sehr schnell neugierig. Die Tiere merken einfach, wer ihnen wohlgesonnen ist und ihnen helfen möchte!
So z. B. folgt das komplette Rudel Ursula über das Grundstück und lässt sie nicht aus den Augen - und das bei Hunden, die wenige Tage zuvor noch in der Perrera saßen und Schlimmes erlebt haben! Diese Tiere sind unglaublich dankbar.

Es ist einfach großartig, dass es Menschen wie Ursula gibt, die sich mit unglaublicher Ausdauer und Engagement für den Tierschutz einsetzen!!

Wir waren so begeistert von ihr und den Vierbeinern, dass wir sie noch mehrmals während des Urlaubs besucht haben - das ist natürlich kein Zwang, nur bei Interesse! So konnten wir unsere "Flughunde" schon vor dem Rückflug in aller Ruhe kennenlernen.

Und solche Süßen muss man doch einfach kennenlernen, oder??

Am Abflugtag hat Ursula mit uns zusammen die Hunde, deren Boxen und unsere Koffer eingecheckt.
Die Tiere fliegen bei ihr ohne Beruhigungsmittel - das war auch nicht nötig, denn sie waren ganz brav und überhaupt nicht ängstlich.
Ursula ist bis zur Sicherheitskontrolle bei uns geblieben und hat uns erst verlassen, als die Hunde vom Bodenpersonal übernommen und zum Flugzeug gebracht wurden.
Der Flug war ruhig - trotzdem musste ich die ganze Zeit an "unsere" zwei Süßen denken. In Frankfurt angekommen, haben wir als Erstes die Hunde vom Sperrgepäckschalter abgeholt. Meine Sorge war unbegründet - neugierig guckten sie uns mit großen Augen an und freuten sich, uns wieder zu sehen!
Die netten Mitarbeiter der Sperrgepäckausgabe haben uns geholfen, die Boxen auf die Gepäckwagen zu verfrachten, dann haben wir schnell die Koffer geholt und schon ging es zu den ungeduldig wartenden Neu-Herrchen und Frauchen.
Der Zoll hat keinerlei Interesse an uns gezeigt, wir wurden einfach durchgewunken.
Selbst wenn wir kontrolliert worden wären, hätten wir mit Sicherheit keine Probleme gehabt. Die Papiere waren alle vollständig und fein säuberlich beschriftet.

Die Besitzer haben schon sehnsüchtig auf ihre neuen Familienmitglieder gewartet und sich wahnsinnig gefreut.
Wir haben uns noch etwas unterhalten, Kontaktdaten ausgetauscht, unsere Schützlinge geknuddelt und dann waren sie auch schon weg :(
In der kurzen Zeit sind uns die Hunde richtig ans Herz gewachsen!

So, das war unsere erste Flugpatenschaft - mit Sicherheit die Erste von vielen Folgenden!!
Ein tolles und ebenso bewegendes Erlebnis, das wir nicht missen möchten!

Wir wünschen Dina und Mila ein wunderschönes langes und glückliches Hundeleben und den neuen Besitzern viel Freude mit diesen tollen Geschöpfen!

An Ursula ganz herzlichen Dank für ihr Vertrauen, die Zeit und die vielen Einladungen ("Kommt gerne jederzeit vorbei....!!") - mach´ weiter, die Tiere danken es Dir! Unsere Hochachtung für die Arbeit, die Du täglich leistest!
Nun noch ein letzter Appell an alle Tierfreunde:
Wenn Euch etwas am Wohl der Tiere liegt, ihr im Alltag aber zu wenig Zeit habt um zu helfen - stellt Euch als Flugpaten zur Verfügung! Ihr könnt mit absolut geringem Aufwand Leben retten und müsst dafür wirklich sehr wenig tun - man muss die Tiere noch nicht mal anfassen, wenn man nicht möchte. Es reicht, seinen Namen zur Verfügung zu stellen, die Tiere vom Sperrgepäck abzuholen und am Zoll vorbei in die Ankunftshalle zur Kontaktperson zu bringen. Zudem werden sämtliche Kosten von den Tierschützern getragen.
Insofern können auch Menschen, die vielleicht "Respekt/ Angst" vor den Tieren haben oder es sich sonst finanziell nicht leisten könnten, einem Tier als Flugpate helfen. Diese fünf Minuten Mehraufwand hat man doch sicher übrig, oder?!

Für den Menschen ein winziger Aufwand, für das Tier die Chance auf ein neues, glücklicheres Leben!
Helft mit, das Thema weiter publik zu machen!!

Anett & Alex


BERICHTE VON FLUGPATEN

Flugpatenschaft die 2te!
Im April 2010 flogen mein Mann und ich für ein paar Tage nach Alicante. Da ich schon einmal mit meiner Mutter als Flugpate tätig geworden bin und auch mein Mann positiv gegenüber einer Flugpatenschaft eingestellt ist, war es für uns selbstverständlich, uns über Flugpate.com anzumelden. Das Ausfüllen des Formulares war einfach und kurz.

Sehr schnell meldeten sich mehrere Tierhilfsorganisationen bei mir, die unser Angebot der Flugpatenschaft gerne in Anspruch nehmen wollten. Nachdem ich mich für zwei Organisationen entschieden und per persönlichem Kontakt über die Vereine informiert hatte, teilte ich die genauen Abflugzeiten, die Fluglinie und meine persönlichen Daten mit. Ein netter Kontakt per email und Telefon wurde die ganze Zeit über gehalten und wir erfuhren schon vor dem Urlaub, dass wir definitiv Tiere nach Deutschland mitnehmen würden.

Im Urlaub erhielten wir dann noch mal einen Anruf und eine ausführliche mail, welche Tiere wir mitnehmen werden. 4 Hunde und 1 Katze!!!! In der mail wurden auch alle zukünftigen Besitzer bzw. Vereine genannt, so dass wir auch für alle Tiere die entsprechenden Ansprechpartner hatten und genau wußten, wer alles zum Flughafen kommen wird, um die Tiere abzuholen.

Wir freuten uns riesig, dass wir so vielen Tieren die Möglichkeit geben konnten, nach Deutschland zu kommen!

Wir verabredeten uns für den Abflugtag in Alicante am Flughafen am Check-In-Schalter mit Marita (ganz liebe Grüße!!!), die alle Tiere zum Flughafen gebracht hat! Nachdem wir uns begrüßt und sehr nett miteinander geplaudert haben, hat sie die Hunde Kira, Tenaz und Luke für den Gepäckraum und die kleine Hündin Rita und Katze Missy für das Handgepäck zusammen mit uns eingecheckt. Letztlich hat Marita noch die ganzen Tier-Pässe gegeben und mein Mann und ich haben die kleine Hündin Rita und Katze Missy durch die Sicherheitskontrolle gebracht. Natürlich haben wir sie vorher beim Durchleuchten aus den Tragetaschen genommen!!! Das war für uns absolut kein Aufwand!!!

Der Flug verlief reibungslos. Nachdem wir in Berlin gelandet sind, haben wir auf unseren Koffer gewartet. Direkt neben dem Kofferband war die Ausgabe für das Sperrpäck. Dort wurden uns die Hunde aus dem Gepäckraum in ihren Boxen übergeben. Wir holten uns zwei Kofferkulis, stellten die zwei großen Boxen, die beiden kleinen Tragetaschen und unseren Koffer darauf und gingen durch den Zoll in die \"Empfangshalle\". Hier wurden Tenaz, Luke, Kira, Rita und Missy schon sehnsüchtig erwartet!!! Alle angekündigten Herrchen, Frauchen und Organisationen waren da und wir haben alle Tiere übergeben.

Es war ein wunderschönes Gefühl zu wissen, dass diese fünf lieben Geschöpfe bald ein neues, sicheres Zuhause haben würden!

Wie bereits in meinem vorherigen Bericht DANA & EARL geschrieben kann ich nur wiederholen:
Unsere Hochachtung gilt allen Personen, die sich - auf welche Art auch immer - vor Ort, als Mitarbeiter, als Spender oder Flugpate für Tiere auf der ganzen Welt engagieren!!!

NOCHMALS: Eine Flugpatenschaft ist für den Menschen eine so winzige kleine Sache, für ein Tier aber oftmals die einzige Möglichkeit, einem grausamen Dahinvegetieren zu entkommen!!!

Ganz liebe Grüße aus Berlin,
Sandra


Bericht über den Ablauf der Flugpatenschaft für „JESSICA“ und „ELLIOT“
Vor ca. 2 Jahren ist uns in einem Anzeigenforum eine Annonce aufgefallen, in der ein Flugpate für den Transport eines Hundes von Spanien nach Deutschland gesucht wurde. Flugpate? Was ist denn das? Umfangreich haben wir uns im Internet über den Sinn und den Ablauf einer Flugpatenschaft informiert. Nach unserer erfolgreichen Bewerbung auf der Homepage www.flugpate.com haben wir noch im gleichen Jahr einen Hund aus Lanzarote seinen neuen Besitzern übergeben.
Da alles so problemlos und perfekt abgelaufen ist, haben wir beschlossen, nie wieder in den Urlaub zu fliegen, ohne dass wir uns vorher als Flugpaten zur Verfügung stellen.

Vor einigen Wochen haben wir dann unsere Reise nach Kreta gebucht und uns daraufhin wieder auf der Homepage www.flugpate.com beworben. Es hat nur wenige Stunden gedauert, bis wir ein positives Feedback bekommen haben: Heike Barz vom Verein „Friends oft the Animals Rethymnon und Heraklion e.V.“ signalisierte ein großes Interesse an unserem Angebot.
Wenige Tage vor unserem Abflug kam dann die Nachricht, dass wir zwei Hunde von Heraklion nach Hamburg begleiten dürfen. Da wir mit „Condor“ geflogen sind, mussten unsererseits die beiden Flugboxen für die Hunde im Reisebüro noch nachgebucht werden, aber das war von der Abwicklung her sehr unproblematisch.

Rückflugtag: Eine Tierschützerin vom Verein „Friends oft the Animals Rethymnon und Heraklion e.V.“ stand schon mit den beiden Flugboxen in der Nähe des Abflugschalters, als wir am Flughafen eintrafen. „Jessica“ und „Elliot“, sehr niedliche, ca. 5 Monate alte Mischlingshunde, lagen ganz entspannt in ihren Boxen. Gemeinsam mit der Tierschützerin haben wir sowohl unser Gepäck, als auch die Flugboxen eingecheckt. Die beiden EU-Tierpässe und die Kontaktdaten der Abholerin in Hamburg wurden uns überreicht.
Am Flughafen Hamburg angekommen, standen die beiden Boxen schon beim Sondergepäckschalter für uns zur Abholung bereit. Sowohl „Jessica“ als auch „Elliot“ haben den Flug sehr gut überstanden und schauten ganz interessiert aus ihren Boxen heraus. Eine Tierschützerin aus der Nähe von Hamburg, die mit dem Verein „Friends oft the Animals Rethymnon und Heraklion e.V.“ in Form einer Pflegestelle zusammen arbeitet, hat schon in der Ankunftshalle auf uns gewartet. Nach der Übergabe der Hunde und der Tierpässe war unsere Mission dann auch schon wieder beendet.

Fazit: Die Übernahme einer Flugpatenschaft ist für die Flugpaten weder mit Kosten noch mit einem Zeitaufwand verbunden. Es müssen lediglich die persönlichen Daten und die Flugdaten zur Verfügung gestellt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Friends oft the Animals Rethymnon und Heraklion e.V.“ war perfekt, es ist alles 100%ig organisiert worden. Mit der Übernahme einer Flugpatenschaft kann man den Tieren helfen und natürlich auch den Tierschützern, die sich in hohem Maße engagieren. Die Übernahme einer Flugpatenschaft ist übrigens aus fast jedem südeuropäischen Land möglich!

Silke und Stephan aus Hamburg, Mai 2010


Meine erste Flugpatenschaft
Ich weiß nicht mehr so genau, wie ich auf die Seite von flugpate.com kam, aber irgendwie bin ich dort gelandet und sofort regte sich in meinem doch recht tierlieben Herzen, der Wunsch, zu helfen. Mein Mann und ich entschlossen uns, Flugpaten zu werden. Die nächste Mallorcareise stand sowieso an, da wollten wir doch gleich ein paar Tierchen den Freiflugschein in ein glücklicheres Leben bescheren. Die Anmeldung klappte problemlos, aber ich war doch anfangs noch skeptisch, ob wirklich alles so easy sein würde, wie ich es in den Berichten anderer Flugpaten gelesen hatte.

Der Urlaub war viel zu schnell vorbei, als uns ein paar Tage vor Abflug ein Anruf in unserem Hotelzimmer erreichte. Ich hatte schon gar nicht mehr daran geglaubt, aber der Tierschutzverein sos animal hatte doch tatsächlich drei Hunde für uns, die nur darauf warteten, zu ihren neuen Besitzern gebracht zu werden.

Als wir am Tag des Abflugs in der großen Halle vom Flughafen Palma standen (viel zu früh natürlich, denn ich konnte es kaum noch abwarten), war ich nervöser als vor dem Abschluss des Abiturs (vor dem ich nachweislich nicht genug gelernt hatte). Endlich sah ich meinen Mann, der sich immerzu umgesehen hatte, mit einer Mitarbeiterin des Tierheims um die Ecke kommen. Zwei große Transportboxen vor sich herschiebend steuerten die beiden auf mich zu und mein Herz machte einen wahren Hüpfer. Und wenige Minuten später machte ich erstmals Bekanntschaft mit meinen „Zöglingen“ für die nächsten drei Stunden: Heini, Nala und Aimie. Heini war ein wuscheliges, fröhliches Hundchen mit weißem Fell, der überhaupt keine Angst vor mir zeigte. Aimie war schon etwas älter (8bJahre) und eine kleine schwarze Hündin. Nala schließlich war eine braune, extrem süße Hündin, die leider misshandelt worden war und nun Angst vor Männern hatte.

Ich bekam die Papiere zu den süßen Vierbeinern, dann wurde mir Nala „in den Arm gedrückt“ (nachdem ich ausdrücklich zugestimmt hatte) und die Boxen der drei durchleuchtet. Die Tierschützerin hat sich um das gesamte Einchecken gekümmert und ließ uns in keiner Sekunde mit den drei Hunden allein. Danach war unser normales Gepäck dran, und dann war das Prozedere schon abgeschlossen. Man bedankte sich mehrmals bei uns und wir machten uns auf den Weg zum Gate. Die ganze Zeit dachten wir an die drei, ob sie wohl Angst hätten, aber wir sagten uns auch, dass es besser wäre, Angst zu haben, als umgebracht zu werden. Im Flieger sagte man uns noch, dass die Tiere in einer beheizten Kabine untergebracht wären, das trug noch zusätzlich zu unserer Beruhigung bei. Es war wirklich so, als wären die drei unser Eigentum.

Nach der Landung im kalten Hamburg wurde unsere kostbare Fracht schon von Mitarbeitern des Flughafens gebracht. Nala hatte offensichtlich große Angst gehabt, denn sie hat am ganzen Leib gezittert. Ich habe sie dann beruhigt und ihr gesagt, dass sie jetzt in Sicherheit ist und ihr nichts mehr passieren kann. Langsam hat sie sich wieder beruhigt. Die anderen beiden wussten gar nicht so recht, was los war. Sie guckten uns mit großen Augen an, als wollten sie sagen "Wieso ist das so kalt hier". Draußen wartete schon die Leiterin vom deutschen Tierheim, wo die drei erst mal hingekommen sind. Sie waren aber alle schon vermittelt und fanden dann am nächsten Tag ihren Weg in ihr neues Zuhause.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese drei Stunden, in denen ich diesen Tieren geholfen habe, mit zu den schönsten in meinem Urlaub gezählt haben. Alles war absolut problemlos, und mein Mann und ich werden mit Sicherheit nicht das letzte Mal Flugpaten gewesen sein! Man rettet einem Tier das Leben und muss dafür so wenig tun, ich würde es jederzeit wieder tun!!!


Meine Flugpatenschaft am 07.08.2009 von Barcelona nach Deutschland
Bevor ich losgeflogen bin, habe ich bei www.flugpate.com eine Nachricht hinterlassen…wann, von wo aus und mit welcher Fluggesellschaft ich zurück nach Deutschland fliege. Prompt meldete sich Anja von der Tierschutzorganisation www.tierfreunde-spanien.de. Sie fragte mich ob ich bereit wäre einen Hund und eine Katze mit nach Deutschland zu nehmen.

Erst war ich skeptisch und habe mir überlegt ob ich denn tatsächlich keine Kosten tragen muss und ob das alles gut gehen wird…in einem anderen Land, fremde Sprache, durch die Tiere wahnsinnige Umstände!? Pustekuchen ;-)…

Ich musste mich um nichts weiter kümmern! Anja fragte mich nur, wann ich denn möchte, dass die Tierschützer zum Flughafen kommen sollen um die Tiere mir überreichen zu können. Desweiteren machte sie mit den Leuten in Deutschland aus, wann sie ihre Tiere am Flughafen abholen können. Die große Transportbox des Hundes und die kleine Transportbox(Handgepäck) der Katze müssen zum Flug dazugebucht werden, dies übernahm auch Anja für mich, bezahlt hat sie selbstverständlich auch gleich.

Am Flughafen angekommen, und pünktlich wie die Maurer waren die Tierfreunde auch zur abgemachten Uhrzeit da. Wir haben uns auf Englisch und mit Händen & Füßen verständigt ;-)…war sehr lustig. Erst kam die Dame mit der Katze „Upi“ und danach kamen die Leute mit dem Hund „Whiskey“.

Für jedes Tier muss noch ein Formular ausgefüllt werden, dies war ein wenig ein Problem da alles auf Spanisch war! Aber der eine Tierfreund sprach ja Englisch, also haben wir auch das geschafft. Nun musste der Hund ab in die Transportbox. Elena verabschiedete sich noch von dem Hund.

Ich war sehr angetan, denn die Tierfreunde begleiteten mich bis zum Security-Bereich. Weiter hätten sie nicht mit ihren Tieren und mir gehen können. Die Box des Hundes wurde gekennzeichnet und die Katze habe ich mit ins Handgepäck genommen.

Angekommen in Deutschland: Ich musste warten bis der Hund aus dem Sperrgepäck kam. Diesen habe ich dann auf den Wagen aufgeladen und bin hinaus zu der neuen Besitzerin bzw. der Pflegestelle gefahren. „Upi´s“ Besitzerin hat sich wahnsinnig gefreut das sie ihre Katze endlich in Empfang nehmen konnte und die Pflegemama von „Whiskey“ war auch sehr froh, ihn endlich bei sich haben zu dürfen!

Es war einfach nur eine wahnsinns tolle Erfahrung und ich werde immer wieder eine Flugpatenschaft machen, wenn es möglich ist! Leute, habt Mut…es ist kein Hexenwerk!
Ihr bewahrt die Tiere vor dem Tod und macht Menschen glücklich!
Bitte, bitte helft mit, die Tiere zu retten!

Mit freundlichen Grüßen
Inka Gerlach


Der krönende Abschluß eines schönen Urlaubs!
In unserer Familie gibt es eine Hündin aus Spanien und so wußten wir, dass immer Flugpaten gesucht werden. Nachdem wir unsere Reise nach Griechenland gebucht hatten, haben wir unsere Flugdaten bei www.Flugpate.com. eingegeben. Schon eine Stunde später meldete sich die Tierschutzorganisation "Treue Pfötchen". Sie suchten zu diesem Zeitpunkt Flugpaten für zwei Hündinnen aus Thessaloniki. Wir mußten uns um gar nichts kümmern, alles lief über "Treue Pfötchen", sie haben die zwei Boxen auf unser Flugticket gebucht.

Am Ende unserer Reise, standen wir am Flughafen von Thessaloniki und warteten auf die Tiere. Pünktlich zwei Stunden vor Abflug kamen zwei Frauen mit einem PKW an und luden Lounda 2 1/2 Jahre und Lolita 1 1/2 Jahre alt aus. Wieder mußten wir uns um nichts kümmern, alles machten die beiden griechischen Tierschützerinnen Vasso und Dolly. Wir haben gleich in die Boxen geschaut und sahen in ängstliche Hundeaugen. Wir haben Lounda und Lolita angesprochen und ihnen erzählt. dass sie jetzt in eine neue Familie kommen. Es waren wahrscheinlich die ersten deutschen Wörter die sie hörten.

Dann bekamen sie noch ein Beruhigungmittel und wurden eingecheckt. Wir sahen sie dann erst wieder am Flughafen in unserer Heimat Nürnberg. Als wir ausstiegen standen die Boxen mit den Tieren schon da. Wir stürmten gleich auf die Zwei zu und wollten sie beruhigen. Aber sie waren ganz brav und schauten uns mit großem Augen an, als wollten sie fragen, Was passiert denn jetzt schon wieder mit uns ?

Unsere einzige Aufgabe, bestand nun darin, die Boxen auf den Koffergully zu heben und durch den Ausgang zu schieben. Dort stand nun schon Frau Wula Dertilli vom " Treue Pfötchen" Team mit den neuen Familien. Alle freuten sich riesig und wir bekamen eine Flasche Sekt in die Hand gedrückt ( Was nun wirklich nicht nötig gewesen wäre) und händigten die Papiere ( Impfpässe u.s.w) aus. Damit war unsere Aufgabe erledigt.

Wir haben auch noch Kontakt zu den neuen Familien, beide Hunde haben sich schnell eingewöhnt und sind ganz liebe dankbare Hunde. Wir können nur jeden Tierfreund raten, macht Flugpate. Es ist ein ganz tolles Erlebnis und ihr rettet damit ein Tierleben, denn ohne Flugpate dürfen die Tiere nicht ausreisen. Das Tierelend ist in den südlichen und osteuropäischen Ländern wirklich sehr groß und diese Menschen lernen einfach nichts dazu. Sie begreifen scheinbar nicht, dass auch Tiere ein Schmerzempfinden haben und das Wort "Kastration" muß ein Fremdwort sein.

LolitaWir wünschen Lounda und Lolita alle Glück der Welt und ein langes gesundes Hundeleben.
Es hat uns große Freude gemacht, die beiden in ein neues Leben zu begleiten. Und falls wir wieder einmal in den Urlaub fliegen sollten, dann nur als Flugpaten. Denn es war der krönende Abschluß eines schönen Urlaubs.

Die Flugpaten Andrea und Anna


Wiederholungstäter...
Bereits im vergangenen Jahr waren wir für Galgo in Not Österreich Flugpaten für zwei Galgos españoles.Damals konnten wir von Málaga nach Linz zwei Hunde in ihr neues, lebenswertes Leben begleiten. Dadiese Flugpatenschaft für uns ein sehr bewegendes Erlebnis war, stand für uns von Anfang an fest: In Zukunft werden wir unsere Hilfe für den Auslandstierschutz jederzeit wieder anbieten und uns gerne wieder als Flugpaten zur Verfügung stellen. Bereits im Jänner dieses Jahres begannen wir wieder mit der Urlaubsplanung. Von Anfang an stand fest, dass wir wieder Spanien (Festland, Costa de la Luz) als Ziel wählen werden. Zu diesem Zeitpunkt war uns bereits klar: Wir werden nicht alleine nach Österreich zurückfliegen. Da wir seit der Flugpatenschaft im vergangenem Jahr für Susanna Fleischmann von Galgo in Not Österreich in Kontakt stehen, beschlossen wir, nach Buchung der Reise wieder direkt sie zu fragen, ob wir für sie wieder Hunde mit nach Österreich nehmen sollen - hätte sie unsere Flugpatenschaft heuer nicht benötigen, hätten wir uns wie bereits letztes jahr wieder bei www.flugpate.com registriert.

Wie jedoch erwartet bzw. erhofft . , nahm sie unser Angebot sofort an. Auch heuer sollten wir auch wieder die Flugboxen für die Hunde mit nach Spanien nehmen. Um ihr etwas Arbeit abzunehmen, haben wir im März selbst das Übergepäck für den Hinflug nach Spanien angemeldet und die Flüge für den Rückflug nach Österreich gebucht. Bereits im April erfuhren wir dann, welche Hunde wir mit nach Österreich nehmen dürfen – Beatriz und Torero. Wie „gemein“ von Susanna – Beatriz wäre absolut ein Hund für mich (Kerstin) und Torero fällt genau in das Beuteschema von Manuel. Leider können wir derzeit keinem Hund ein zuhause anbieten – aber irgendwann wird es auch bei uns klappen! Und wenn es soweit ist, dann, liebe Susanna, hoffen wir, dass du uns hilfst, den richtigen Galgo für uns zu finden!

Im Mai rief uns Susanna ganz überraschend an, ob es für uns möglich wäre, noch einen dritten Galgo mit nach Österreich zu nehmen, da dieser seinen ursprünglichen Flugpaten leider „verloren“ hat. Da wir es nicht übers Herz gebracht hätten Bombo in Spanien zurück zu lassen, mussten wir natürlich nicht lange überlegen sondern haben sofort zugesagt, auch Bombo mitzunehmen. Also riefen wir sofort bei Air Berlin an, das Glück war auf unserer Seite und auch im Flugzeug war noch Platz für Bomo frei, welchen wir natürlich sofort buchten.

Mit Susanna vereinbarten wir, dass wir uns am Tag vor unserem Abflug nach Spanien mit ihr treffen würden um von ihr die Flugboxen für die Galgos zu übernehmen. Auch das hat wieder reibungslos funktioniert und wir konnten das Nützliche (Abholung der Boxen) mit dem Angenehmen (Streicheln von Susannas Galgos) verbinden. Noch am gleichen Abend brachten wir die Boxen und unser Gepäck zum Vorabend-Check in, um am nächsten Tag etwas länger schlafen zu können. Obwohl das Übergepäck angemeldet war und Air Berlin bei der Buchung mehrfach bestätigt hat, dass die Boxen gratis befördert werden, wollte die Dame am Check In Schalter die 25 kg Übergebäck zuerst verrechnen, was jedoch nach einem Anruf bei Air Berlin geklärt werden konnten und die Boxen gratis als Charity Bag nach Jerez befördert wurden. Danke an Air Berlin und Fly Niki für diesen großartigen Service!

Somit konnten wir uns am nächsten Tag früh morgens auf den Weg in den Spanien-Urlaub machen und sind am späten Nachmittag mit den Boxen in Jerez gelandet. Da wir unseren Urlaub sowieso mit Mietauto gebucht hatten und die Abholung der Boxen etwas umständlich gewesen wäre beschlossen wir bereits im Vorhinein die Boxen während unseres Aufenthaltes in unserem Auto, wo sie auch während unserer Erkundungstour an der Costa De La Luz nicht weiter störten, aufzubewahren. Wie mit Susanna vereinbart, riefen wir zwei Tage vor unserem Rückflug Saskia (Acogida San Anton) und Rita (Animales Vientos Tarifa y Conil) an, um ihnen mitzuteilen, dass wir am Abreisetag um 15:00 Uhr am Flughafen in Jerez sein werden, um Beatriz, Torero und Bombo in Empfang zu nehmen. Am Abreisetag waren wir viel zu früh am Flughafen in Jerez, wobei wir die verbleibende Zeit nutzten, um die beiden Transportboxen zusammenzubauen. Dann begann das spannende Warten auf die Galgos. Zu übersehen waren wir auch dieses Mal nicht!



Rita und ihre Bekannte Jutta waren pünktlich um Punkt 15 Uhr am Flughafen und brachten die Box für Bombo auch gleich mit.



Saskia hatte uns schon am Telefon gesagt, dass der Tierheimmitarbeiter Pedro vielleicht etwas später kommen würde, da der Verkehr oft ziemlich schlimm ist, wir uns aber keine Sorgen machen müssen, da er es immer noch rechtzeitig zum Flughafen geschafft hat und es auch dieses Mal schaffen würde. Während wir ins Gespräch mit Rita und Jutta vertieft waren, kam auch bereits Pedro mit Torero und Beatriz am Flughafen an.



Wir sind nicht mit leeren Händen am Flughafen Jerez angekommen und so konnten Rita und Pedro ein paar Säcke Hundefutter übergeben. Danke an alle, die uns in Österreich Geld gegeben haben, damit wir in Spanien Futter für die Hunde kaufen! Eure Spende ist angekommen!



Nachdem wir alle Papiere der Hunde übernommen und einige Fotos geschossen hatten, wurden die Galgos in ihre Boxen verfrachtet und wir begaben uns zum Check in. Rita, Jutta und Pedro ließen uns auch hier nicht im Stich, sondern halfen uns, bis die Hunde die Sicherheitskontrolle passierten hatten und mit Sicherheit keine Schwierigkeiten mehr auftauchen konnten.

Rita, Jutta und Pedro verabschiedeten sich – ab diesem Zeitpunkt also waren wir verantwortlich für die Hunde. Leider konnten wir dieses Mal nicht beobachten wie die Hunde verladen wurden. Auch nach unserem Zwischenstopp in Palma sahen wir nicht, ob die Hunde tatsächlich an Bord sind, daher fragten wir eine Flugbegleiterin, ob Sie bescheid wisse. Schon nach ein paar Minuten wurde uns bestätigt, dass die drei Hunde mit an Bord seien, somit konnten wir beruhigt unseren Anschlussflug antreten.

Nach der Landung in Linz haben wir uns gleich am Anfang der Gepäckausgabe platziert, um die Hunde, falls sie wieder auf dem Gepäckförderband ausgeladen werden, gleich in Empfang nehmen zu können Dieses Jahr wurden wir aber positiv überrascht. Noch bevor das normale Gepäck auf dem Förderband war, öffnete sich die Tür bei der Gepäcksausgabe und zwei Mitarbeiter des Flughafen Linz brachten uns die drei Boxen und verluden Sie gleich auf unsere Gepäckswagen. Wir konnten auch sehen, dass die Flughafenmitarbeiter in Palma de Mallorca die Hunde während der Wartezeit auf den Anschlussflug mit Wasser versorgt hatten. Beatriz, Torero und Bombo wollten zwar schon raus aus ihren Boxen, hatten aber den Flug gut überstanden.

Nachdem auch noch unser Gepäck ausgeladen worden war, machten wir uns auf den Weg. Als sich die Tür der Ankunftshalle öffnete, wurden wir schon sehnlichst von den neuen Eltern von Beatriz erwartet, die uns gleich geholfen haben, die drei Galgos und unser Gepäck vor das Flughafengebäude zu bringen. Dort erwartete uns auch bereits Susanna. Dies war für uns als Flugpaten immer der schönste Moment – die Freude in den Gesichtern der neuen Eltern zu sehen!

Nach Übergabe der Papiere endete auch unsere Verantwortung für die Hunde schon wieder. Beatriz ist noch in derselben Nacht in ihre neue Familie gezogen. Susanna hat Bombo und Torero in ihr Galgo-Mobil verfrachtet und mit nach Hause genommen. Mittlerweile ist auch Bombo in seine neue Familie gezogen und die Familienzusammenführung auf österreichisch der Brüder Guaperas, Velero und Torero bei Susanna ist positiv über die Bühne gegangen. Wir möchten betonen, wie einfach und effektiv man mit einer Flugpatenschaft helfen kann, und diese mit nicht wirklich viel Aufwand verbunden ist. Wir waren wieder sehr gerührt, mitansehen zu können, mit welcher Freude und Aufregung die neuen Eltern ihre Familienmitglieder erwarten und in Empfang nehmen. Endlich werden diese in Spanien ausgebeuteten, misshandelten, als Nutztiere geltenden Hunde zu vollwertigen Familienmitgliedern!

Susanna - Danke für deinen unermüdlichen Einsatz für die Galgos. Seit über einem halben Jahr erzählst du uns, dass du jetzt dann eine Pause machst, doch ist ein Galgo in Not, springst du jedes Mal wieder ein und machst Platz für noch einen Pflegegalgo in deinem Rudel. Du hast uns die Möglichkeit geboten, die Erfahrung „Flugpate sein“ zu machen – und uns damit mit dem „Galgofieber“ angesteckt. Rita & Jutta– Wir haben uns sehr gefreut, euch kennenzulernen. Danke für eure Hilfe auf dem Flughafen in Jerez und das nette Gespräch. Ihr macht eine tolle Arbeit für die Hunde in Spanien. Macht weiter so!

Saskia – Leider haben wir uns nicht persönlich kennengelernt, aber es war nett, mit dir zu telefonieren. Danke für alle Informationen, die du uns gegeben hast. Wir haben bereits einiges über deine Arbeit in San Anton gelesen und bewundern dich für dein Engagement. Wir haben uns die Unterlagen angesehen, die du zu den Pässen von Beatriz und Torero dazu gegeben hast – wie liebevoll und genau jeder Hund von dir beschrieben wird, hat uns sehr beeindruckt!

Pedro - Danke für das Bringen von Beatriz und Torero und die Hilfe beim Einchecken der Galgos in Jerez. Wir haben uns gefreut, dich kennenzulernen! Danke an alle, die im Hintergrund helfen und arbeiten, um den Tieren in Not zu helfen. Lasst euch durch Rückschläge oder schlimme Erlebnisse nicht unterkriegen. Macht bitte weiter für die Tiere! Leider kann man nicht alle retten, aber jedes einzelne Tier, dem ihr helft, bekommt nur durch euch die Chance auf ein neues, lebenswertes Leben!

Den neuen Familien wünschen wir viel Freude mit ihren windigen Langnasen und ein lange, glückliche Zeit. Es ist toll und vor allem mutig von euch, einem Tier einen Platz in eurer Familie zu schenken, obwohl ihr nichts von ihm kanntet, außer Fotos und eine kurze Beschreibung aus dem Internet. Danke für eure Entscheidung, diesen Tieren ein Leben in Würde zu bieten. Für uns steht fest, dass wir unsere Flugpatenschaft auf zukünftigen Reisen immer wieder gerne anbieten werden – der Aufwand ist nicht nennenswert, die Wirkung dieser kleinen Starthilfe ins neue Leben aber enorm.
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Kerstin & Manuel


Zwei Galgos auf dem Weg in ein zweites, schöneres, neues Leben...
Wir sind im Internet auf die vielen traurigen Schicksale der Hunde und Katzen in Spanien gestossen. Da wir bereits einen Urlaub auf dem spanischen Festland im Juni gebucht hatten, beschlossen wir spontan Ende April, uns bei www.flugpate.com zu registrieren. Eigentlich haben wir nicht damit gerechnet, dass sich eine Organisation meldet, da meist mehr Flugpaten für Flüge nach Deutschland als nach Österreich gesucht werden, außerdem war unser Abflughafen Linz und nicht Wien.

Umso überraschter waren wir dann, als sich zwei Tage später bereits Susanna Fleischmann von www.galgo-innot. at bei uns gemeldet hat. Sie bat uns, eventuell zwei Galgos für sie mit nach Linz zu nehmen. Wirklich fix vereinbaren konnten wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nichts, weil noch nicht abgeklärt war, ob jemand die Hunde von ihrem Aufenhaltsort in Jerez de la Frontera am 27. Juni zu uns zum Flughafen Málaga (Entfernung Jerez-Málaga ca. 300 km!) bringen kann. Wir haben sofort zugesagt, dass wir die beiden mitnehmen werden, wenn der Transport nach Málaga klappt. Susanna Fleischmann versprach uns, sich in den nächsten zwei Wochen noch einmal zu melden und uns mitzuteilen, ob wir mit den beiden Fellnasen fliegen dürfen.

In diesen zwei Wochen kamen noch einige Anfragen zu unserem Flugpatenangebot. Uns war gar nicht bewusst, wie viele Flugpaten eigentlich auch für Flüge nach Österreich bzw. auch Linz gesucht werden! Wir hatten uns eigentlich von Anfang an dazu entschlossen, so viele Tiere wie möglich mit nach Österreich zu nehmen. Zwei große Hunde im Frachtraum und entweder zwei Katzen oder zwei kleine Hunde bis 8 kg, die im Passagierraum mitfliegen dürfen, wären für uns möglich gewesen. Leider haben wir hauptsächlich Anfragen zu großen Hunden erhalten und da wir Susanna Fleischmann schon zugesagt haben, für sie die Galgos mitzunehmen, wenn der Transport fixiert ist, mussten wir leider die anderen Organisationen bitten, uns in zwei Wochen noch einmal zu kontaktieren, ob nun die beiden Plätze vergeben sind oder nicht.

Eineinhalb Wochen nach dem ersten Telefonat hat sich Frau Fleischmann mit guten Neuigkeiten bei uns gemeldet – der Transport ist gesichert, die beiden Galgos Fidel und Pablo können mit uns nach Linz fliegen. Sie bat uns außerdem, ob wir eventuell die Transportboxen für die beiden Süßen schon mit nach Spanien nehmen könnten, damit die Hunde in ihren Boxen fliegen können. Sie wollte sich noch erkundigen, ob die Möglichkeit besteht, die Boxen in Málaga am Flughafen bis zu unserem Abflug einzulagern. Da wir aber in einem Appartement untergebracht waren und auch bereits am Flughafen in Málaga unser Mietauto übernehmen, haben wir angeboten, die Transportboxen im Appartement zu lagern, um Kosten einzusparen.

Susanna Fleischmann bekam dann von uns die Flugdaten und Buchungsnummer und buchte bei Air Berlin den Transport für Fidel und Pablo und bezahlte diesen auch gleich. Zwei Tage später erhielten wir von ihr bereits per Email die Bestätigung von Air Berlin. Den anderen Organisationen sagten wir schweren Herzens, dass wir nur mehr Katzen oder Hunde bis 8 kg mitnehmen können, leider bestand kein Bedarf.

Einen Tag vor unserem Abflug trafen wir uns mit Susanna Fleischmann. Sie hat uns die Boxen übergeben (okay, beim ersten Anblick waren wir schockiert, obwohl wir von ihr vorher die Abmessungen bekommen haben, aber wenn man sie dann so sieht… ..). Kurzfristig hatten wir einige Bedenken, ob bzw. wie wir die beiden Boxen im zerlegten Zustand in unser Mietauto, dass ein Opel Corsa oder etwas in der Größe sein wird, samt unseren beiden Koffern bringen sollen. Außerdem erhielten wir noch die Telefonnummer der Kontaktperson in Spanien, die Original-Bestätigung der Reservierung, Halsbänder sowie Leinen für die Galgos, damit nur mehr die „nackten“ Hunde von den Spaniern zum Flughafen gebracht werden müssen.

Wir haben noch am selben Tag unser Gepäck und die Boxen zum Late Night Check-In gebracht. Lobenswerterweise beförderten Fly Niki und Air Berlin die Boxen kostenlos nach Spanien, da der Rückflug für die Boxen samt Hunde gebucht und bezahlt wurde und Susanna Fleischmann auch die Transportboxen als Übergepäck für den Hinflug auf uns angemeldet hatte.

Am nächsten Tag war es dann so weit. Ein bisschen Bauchweh hatten wir, ob alles gut geht, da wir keinen Direktflug hatten. Von Linz ging es mit Fly Niki nach Palma de Mallorca und von Palma mit Air Berlin weiter nach Málaga. Die Boxen waren jedoch das erste, was in Málaga vom Gepäckband kam, dicht gefolgt von unseren Koffern. Dann übernahmen wir unseren Mietwagen. Das war zuerst mal ein großer Schock. Statt dem eh schon kleinen Opel Corsa bekamen wir von der Mietwagengesellschaft einen noch kleineren Chevrolet Matiz zugeteilt. Wir haben das Auto angesehen, dann wieder die Boxen, dann wieder das Auto… Aber so ein Matiz kann ein wahres Raumwunder sein! Außerdem hatte ein Koffer in den zerlegten Boxen Platz und der zweite Koffer hatte auch noch genug Platz. Voll gepackt fuhren wir zu unserem Appartement. Auch hier hatten wir wieder großes Glück – das Appartement war eigentlich für 4 Personen ausgerichtet und hatte zwei Schlafzimmer – wir waren aber nur zwei Personen, also bekamen die Transportboxen ihr eigenes Zimmer.

3 Tage vor unserem Rückflug hat uns Frau Fleischmann kontaktiert. Wir haben ihr mitgeteilt, ab wann wir am 27. Juni am Flughafen in Málaga sein werden und wo wir auf die Spanier warten werden, die Fidel und Pablo die 300 km von Jerez de la Frontera nach Málaga bringen werden. Sie hat das dann weitergeleitet.

Am Tag des Rückflugs waren wir viel zu früh am Flughafen, da wir unser Mietauto noch zurückgeben mussten und nicht zu spät kommen wollten, wenn die Hunde gebracht wurden. Statt zur vereinbarten Zeit um 15:00 Uhr waren wir bereits um 13:30 Uhr am Flughafen, voller Vorfreude auf die hübschen Langnasen. Wir haben die Zeit genützt, um in aller Ruhe die Transportboxen zusammenzubauen. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren wir DIE Attraktion am Flughafen. Sehr viele Menschen haben uns auf die Boxen angesprochen und sind rein zufällig an den Boxen vorbeigegangen, obwohl diese noch leer waren. Wir haben es uns dann im Flughafengebäude gemütlich gemacht, da wir ja noch eine Weile zu warten hatten. Wir waren aber jedoch sehr aufgeregt und deshalb haben wir es nur eine halbe Stunde ausgehalten, dann sind wir wieder vor das Flughafengebäude gegangen, um mal eine Zigarette zu rauchen. Eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Zeitpunkt haben wir dann beschlossen, gleich draußen zu bleiben. Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass sich die Spanier etwas verspäten (ein wirklich pünktliches Volk sind sie ja bekanntlich nicht...), aber sollten sie früher kommen, wollten wir einfach schon da sein. Zu übersehen waren wir nicht mit den riesigen Boxen:



Also sind wir vor dem Flughafengebäude gestanden und haben dem Trubel zugesehen und die vorbeifahrenden Autos genau gemustert. Die Uhr am Flughafengebäude zeigte gerade 14:33 Uhr an, als wir ein kleines, silbernes Auto mit zwei Männern sahen. Ich sah noch mal hin und sah auf dem Rücksitz stehend einen weißen Hund mit braunen Flecken. In diesem Moment wusste ich, dass das Fidel, Pablo und die Spanier sind. Ich habe Manuel das Auto gezeigt und Fidel und Pablo gebrüllt. Ich glaube, die Leute rund um uns haben geglaubt, ich bin verrückt. In diesem Moment haben uns auch die Spanier im Auto gesehen und gleich mal gewunken. Bis sie einen Parkplatz gefunden hatten und die Hunde ausgeladen hatten, vergingen noch mal knappe 15 Minuten, in denen wir vor Freude sehr hibbelig waren. Ständig haben wir in alle Richtungen geschaut, um ja nicht zu übersehen, wenn die vier auftauchen.

Dann war es so weit. Fidel und Pablo wurden von zwei sympathischen jungen Spaniern, Andres und Diego, gebracht. Nachdem wir Menschen uns begrüßt haben, haben wir die beiden Galgos begrüßt.



Fidel und Pablo waren traumhaft! Sie waren etwas aufgeregt aber zwei absolute Traumhunde, die uns sofort die Finger abschleckten und fleißig Bussis verteilten. Sie ließen sich von uns auch problemlos die Halsbänder und Leinen anlegen, die wir von Susanna Fleischmann mitbekommen haben.

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Die Kommunikation mit Andres und Diego gestaltete sich anfangs etwas schwierig, da die beiden nur spanisch sprachen und einzelne Wörter englisch.. Obwohl ich etwas spanisch spreche, war ich zu Beginn etwas überfordert, da die beiden sehr schnell und mit Dialekt sprachen. Eine nette deutsche Urlauberin hat uns jedoch ihren Übersetzungscomputer angeboten und mit dessen Hilfe, meinem Mini-Wörterbuch und der Bitte an die beiden, langsam und deutlich zu sprechen, konnten wir uns dann schlussendlich eigentlich auch gut verständigen. So erfuhren wir auch, dass sich Pablo bei der Autofahrt bereits übergeben hatte und Fidel eigentlich sehr entspannt war. Zuerst dachten wir, wir bekommen von Andres und Diego nur die Hunde sowie die Unterlagen und dann fahren sie den weiten Weg nach Jerez wieder zurück. Doch die beiden warteten geduldig mit uns, bis wir einchecken konnten und halfen uns auch, die Langnasen in die Boxen zu verfrachten. Pablo konnten wir mit Leckerlies überzeugen, in die Box zu klettern, bei Fidel mussten wir ein bisschen anschieben, da er partout nicht in die Box wollte. Leider mussten wir fast eine Stunde warten, bis wir an die Reihe kamen. In dieser Zeit haben wir ordentlich Aufklärungsarbeit geleistet. Sehr viele Urlauber haben uns auf Fidel und Pablo angesprochen und wir haben genau erklärt, warum wir die Hunde als Flugpaten mitnehmen, welche Schicksale sie in Spanien erwarten würden, wie so eine Flugpatenschaft abläuft, wo die Hunde im Flugzeug untergebracht werden...

Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass auch blöde Kommentare (warum spanische Hunde mitnehmen, wenn es in Österreich doch auch so viele in Tierheimen gibt...) fallen werden, aber die Reaktion der anderen Urlauber (egal ob Österreicher, Deutsche, Engländer, Spanier...) war einfach nur toll und auch sehr berührend: Was für schöne Hunde! Beautiful dogs! Toll, dass es Leute wie Euch gibt, die den Hunden ermöglichen, in ein neues Leben zu reisen! Sehr schön anzuhören für uns war auch das Telefonat von Diego mit einem Bekannten, als er sagte, dass er gerade am Flughafen ist, weil Fidel und Pablo auf dem Weg in ein zweites, schöneres Leben in Österreich und Deutschland sind! So verging auch die Zeit, die wir vor dem Check-in Schalter warten mussten, sehr schnell.

Am Schalter von Air Berlin wurden die Pässe von Fidel und Pablo genau kontrolliert. Wir mussten die beiden dann zur Großgepäcksaufgabe bringen, die von einem missmutig blickenden spanischen Macho betreut wurde. Gott sei Dank waren Andres und Diego immer noch an unserer Seite. Zuerst wurde Pablo „aufgegeben“. Er wurde samt Box geröntgt. Als Andres und Manuel die Box mit Fidel auf das Gepäcksband hoben, gab es plötzlich Probleme. Der missmutig blickende Spanier weigerte sich, Fidel in seiner Box durch die Kontrolle zu lassen. Auf einmal standen mehrere Flughafenmitarbeiter rund um uns und diskutierten lautstark. Ich habe rein gar nichts mehr verstanden. Dann hoben Andres und Diego die Box wieder runter und holten Fidel aus der Box heraus. Schön langsam bekamen wir etwas Panik, weil wir nichts verstanden haben und Andres und Diego lautstark mit den Flughafenmitarbeitern diskutiert haben. Doch dann erklärte uns Diego, was los ist. Der spanische Macho wollte nur seine Macht ein bisschen demonstrieren. Bei Pablo war es noch okay, dass er in der Box war, als diese geröntgt wurde, bei Fidel ist er plötzlich auf die Idee gekommen, dass das für den Hund schädlich ist und deswegen durfte nur die Box durch die Röntgenkontrolle. Nachdem die Box dann kontrolliert war, durften wir Fidel wieder in die Box verfrachten. Wären Andres und Diego zu diesem Zeitpunkt nicht bei uns gewesen, wären wir wahrscheinlich verzweifelt, da sich die spanischen Flughafenangestellten weigerten, englisch zu sprechen!

Diego und ‚Andres begleiteten uns noch bis zur Sicherheitskontrolle und dann verabschiedeten sie sich von uns. Wir konnten, während wir beim Gate warteten, durch die Scheiben beobachten, wie Fidel und Pablo in das Flugzeug eingeladen wurden. Das beruhigte uns sehr, da wir doch ein wenig Angst hatten, dass sie einfach auf dem Flughafen stehen bleiben. So konnten wir beruhigt ins Flugzeug Richtung Palma de Mallorca einsteigen.

Dieser Zwischenstopp in Palma samt Flugzeug- und Fluglinienwechsel machte uns auch anfangs noch etwas Kopfzerbrechen, da hier nochmals die Möglichkeit bestanden hätte, dass der Amtstierarzt Probleme macht oder die Hunde nicht in das Flugzeug für unseren Weiterflug eingeladen werden. Doch auch hier konnten wir vom Gate aus beobachten, wie die Hunde zuerst neben dem Flugzeug abgestellt wurden (die Flughafenangestellten haben sie sogar dankenswerterweise in den Schatten gestellt, ohne dass wir etwas sagen mussten).

Auch hier haben die Galgos für Aufregung gesorgt. Ständig sind Flughafenmitarbeiter rund um die Boxen gestanden. Zuerst haben sie die Beschriftung der Boxen gelesen, sich dann vorgebeugt und haben mit den Galgos gesprochen.



Wir haben so lange mit dem Boarding gewartet, bis Fidel und Pablo in das Flugzeug eingeladen wurden. Dann haben wir noch Susanna Fleischmann informiert, dass alles planmäßig abläuft und wir zur geplanten Zeit in Linz landen werden.

Um 22:50 Uhr sind wir in Linz gelandet. Wir haben uns sofort zwei Gepäckswagen geholt und sind damit zur Großgepäcksausgabe gegangen, dort haben wir die Angestellten vom Flughafen informiert, dass für uns zwei Hunde gebracht werden.

Leider war es in Linz etwas chaotisch, weil gleichzeitig 2 oder 3 Flieger gelandet sind und nur ein Gepäcksausgabeband zur Verfügung steht. Manuel hat sich angestellt, um unser Gepäck zu holen und ich habe vor der Großgepäcksausgabe gewartet.

Wir mussten ziemlich lange warten und waren schon sehr ungeduldig, weil weder unser Gepäck noch die Hunde zu sehen waren. Dann plötzlich hörte ich Manuel rufen – die intelligenten Arbeiter der Gepäcksausgabe vom Flughafen Linz haben Fidel und Pablo auf das normale Gepäcksausgabeband gestellt und die beiden kamen also auf diesem Band mit dem Gepäck heraus. Hier konnten wir uns kurzfristig nicht zusammenreißen und haben lautstark über diese idiotische Handlung geflucht. Selbst die Angestellten bei der Großgepäcksausgabe konnten sich nicht verkneifen, zu sagen, ob ihre Kollegen komplett verrückt sind, weil sie die Hunde aufs Band gestellt haben.

Noch dazu kamen Fidel und Pablo sehr knapp hintereinander auf dem Band heraus. Manuel und ich hatten alle Hände voll zu tun, um beide in ihren sperrigen Boxen zwischen hunderten von anderen Urlaubern von der Box herunterzunehmen. Gott sei Dank hat uns ein nettes Pärchen geholfen. Dann mussten wir noch auf unser Gepäck warten. Währenddessen erhielten wir schon einen Anruf von Frau Fleischmann, ob wir schon gelandet sind, da sie und die neue Familie von Fidel schon sehnsüchtig auf uns warten.

Die Zeit verging, die Urlauber und Koffer wurden weniger, nur uns fehlte immer noch ein Gepäcksstück. Schließlich stoppte das Band, weil keine Koffer mehr kamen. Somit war also klar, einer unserer Koffer ist verloren gegangen. Jetzt standen wir da, mit den zwei Gepäckswagen mit den Hundeboxen, einem Koffer, unseren Sonnenschirmen. Manuel musste zum Lost & Found Schalter, um die Verlustanzeige zu machen, ich wollte jedoch so rasch wie möglich raus aus der Ankunftshalle, da Fidel und Pablo zu diesem Zeitpunkt bereits 8 Stunden in den Boxen waren und Susanna Fleischmann und Fidel’s neue Familie bereits auf uns warteten. Ich konnte jedoch nicht gleichzeitig mit beiden Hunden hinaus fahren, da es unmöglich war, beide Gepäckswagen gleichzeitig zu schieben. Hilfe vom Flughafenpersonal bzw. Flughafenpolizisten bekamen wir nicht, sondern nur blöde Antworten. Mir ist es dann eindeutig zu blöd geworden und ich habe dann so lange auf die Flughafenmitarbeiterin eingeredet, bis sie mir erlaubt hat, zuerst einen Hund hinauszufahren und dann noch einmal hineinzugehen und den zweiten zu holen, obwohl dies normalerweise nicht erlaubt ist.

So konnte ich Fidel und Pablo um 23.20 Uhr an Frau Fleischmann und die neuen Herrchen von Fidel übergeben. Die Freude über die Ankunft der Galgos war groß. Ich begleitete sie noch hinaus aus dem Flughafengebäude, wo die beiden Süßen endlich aus ihren Boxen herausdurften. Fidel und Pablo haben sich an diesem Tag wacker geschlagen. Beide waren einfach toll, obwohl sie so einen anstrengenden Tag hatten.

Ich war richtig traurig, als die beiden wieder in die Boxen verfrachtet wurden und sich auf den Weg ins neue Zuhause aufmachten, nachdem ich mich von beiden noch ausgiebig verabschiedet habe. Manuel konnte sich leider nicht verabschieden, weil das Aufgeben der Verlustanzeige leider noch sehr viel Zeit in Anspruch nahm.

Ein herzliches Dankeschön möchten wir Susanna Fleischmann aussprechen, die alles toll organisiert hat und uns das Vertrauen geschenkt hat, die beiden Langnasen für sie mitzunehmen. Bedanken möchten wir uns auch bei Andres und Diego, die uns hilfreich in Spanien am Flughafen zur Seite gestanden haben, ohne sie wären wir bei der Großgepäcksaufgabe verloren gewesen. Unser Dank und auch unsere Anerkennung gebührt auch all denen, die in den Urlaubsländern (oft auch im Hintergrund) agieren und so viele Hunde und Katzen vor Misshandlungen und einem grausamen Tod bewahren. Diese Tiere werden unermüdlich im Internet vorgestellt, in der Hoffnung, jemand gibt diesen dankbaren Wesen ein gutes Zuhause. Zu guter Letzt möchten wir uns auch noch bei den Menschen bedanken, die sich für ein Tier aus dem Ausland entscheiden und einen guten Platz, Familienanschluss und viel Liebe bieten.

Für uns war es eine großartige Erfahrung, Fidel und Pablo als Flugpaten in ihr neues Leben zu begleiten. Die positive Resonanz der anderen Urlauber war einfach überwältigend. Viele haben sich genau erkundigt, wie so eine Flugpatenschaft abläuft und einige haben sofort gesagt, dass sie das beim nächsten Urlaub auch machen wollen. Für uns ist klar, dass wir unsere Flugpatenschaft in Zukunft immer anbieten werden, wenn wir verreisen. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass wir den beiden Galgos bei dem Start ins neue Leben helfen durften.

Fidel und Pablo sind uns in der kurzen Zeit, die wir mit ihnen verbringen durften, sehr ans Herz gewachsen. Wir wünschen uns für die beiden, dass sie ab nun ein tolles Leben in ihren neuen Familien verbringen dürfen, in dem sie endlich die Liebe und Zuneigung bekommen, die sie verdienen und auf die sie so lange warten mussten.

Kerstin & Manuel


6 Hunde und 1 Katze aus Spanien
von Astrid Kiefer
Ich wollte meinen Geburtstag dieses Jahr in der Sonne verbringen und buchte mit meinem Freund einen 5 Tage Aufenthalt in Nerja bei Malaga. Ziel war eigentlich nur einmal die Alhambra in Granada zu besuchen. Für mich war sofort klar, wenn wir fliegen werden wir Flugpate für Tiere. Zwar haben wir das noch nie gemacht (wir fliegen selten, eigentlich sind wir Camper ;o)), aber Freunde haben das schon gemacht und im Internet hatte ich schon einiges zum Thema gelesen. Ausserdem gehen wir im Tierheim Bonn häufig mit den Hunden spazieren und Katzen kraulen. Dort kommen oft Hunde aus Spanien oder Ungarn, durch Flugpaten an.

Diese Hunde sind häufig in einem bemitleidenswerten Zustand, physisch und psychisch. Doch schnell merkt man das sie sehr sozial sind und nach einiger Zeit (Geduld ist hier alles!) totales Vertrauen in den Mensch entwickeln, gibt man ihnen nur die Chance und Zeit dazu. Also haben wir uns durch die unglaublich vielen Internetseiten für Flugpaten "gewühlt". Nach einigen Tagen kam ich immer wieder auf "Flugpate.com" zurück und meldet mich über das Formular an. Innerhalb weniger Minuten bekam ich eine Bestätigung und innerhalb weiterer Minuten trudelten dann einzelne E-mails verschiedener Tierschutz- Organisationen ein.

Ich war erstaunt wieviele Flugpaten für Malaga -Köln gesucht wurden. Ich beschloß einfach: die Tiere der ersten Mails nehmen wir mit. Nun muss man dazu sagen, dass wir uns entschlossen hatten so viele Tiere wie möglich mit zu nehmen. Meistens fliegen ja nur 2 Tiere mit. In der ersten Mail ging es um ein Kätzchen namens Cleopatra, deren neue Besitzerin schon lange sehnlichst aus sie wartete. Also, beschlossene Sache- Cleo fliegt mit!

Kurze Mail zurück und schon lief die Sache. Flugnr. und Daten angeben, nach einem netten Telefonat und am nächsten Tag bekam ich gleich die Buchungsbestätigung. Fertig. Dazu bekam ich sämtliche Rufnr. aller involvierten Helfer und der Besitzerin. Ich war doppelt und dreifach abgesichert. Nun waren da ja noch bestimmt 10 andere Mails... meist mit einem Tier das auch seinen Weg nach Köln suchte. Aber bei der Anzahl an Tieren war uns das dann etwas zu heftig fürs erste Mal mit 6-7 verschiedenen Personen in Kontakt zu treten.

Ich beschloss Cleo in jedem Fall mitzunehmen und am nächsten Tag zu schauen ob nicht jemand mehrere Tiere rüberfliegen will. Während dem nachmittaglichen Einkauf rief mich Frau Jung vom Tierheim Padul (in der Nähe von Granada) an. Ihre erste Frage war: Sie haben sicher schon ganz viele Angebot bekommen oder? Ich erkärte ihr alles und wir stellten fest...das passt uns beiden sehr gut. Frau Jung wollte soviel Hunde wie möglich nach Deutschland bringen. Und sie hatte auch schon Tiere in "unser" Tierheim vermittelt. Alles klar- Datentausch und Bestätigung...alles per Mail und Telefon. Fertig. Sie erklärte mir auch noch mal alles haarklein, so legte sich die doch vorhandene Sorge es könnte was schief gehen.

Vorraussetzung war natürlich!! auch Cleo fliegt mit! ...war kein Problem, man kommt sich da nicht in die Quere. So ging es dann mit allen Telefonnr. und Namen der Überbringer und Abholer im Gepäck in den Urlaub Der war einfach klasse. Zumal wir auch das Refugio Padul besuchten und uns dort umgucken durften. Soviel Hunde, einer lieber und hübscher als der andere und so viel Arbeit mit so wenig Personal und Hilfe! Respekt! Man muss dazu sagen wir sprechen kein Wort Spanisch...Englisch ging auch nicht...Hand und Fuss klappte aber prima ;o)

Am Abflugtag lief alles total easy. Die 6 Hunde wurden uns von einem sehr netten spanischem Paar gebracht. sie meinten wir sollen uns ruhig noch was hin setzen, anstellen zu einchecken tun sie sich für uns. Na das ist doch ein Service! Die Überbringerin der Katze war auch schon da. So hatten wir alle zusammen und unsere Aufgabe war es lediglich die Tickets ab zugeben.Die Boxen wurden geröngt und zack wren die Hunde schon auf der Fahrt ins Flugzeug.Sie haben ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen und waren total entspannt.

Die Katze Cleo und ein kleiner Hund "Helena" durften mit uns in die Kabine. Nach dem Zoll wurden die zwei von allen Seiten bewundert und wir klärten sehr viele Leute über die Tiersituation in Spanien und Flugpatenschaften auf. Die Stewardessen wollten auch alle mal gucken... Cleo die weiße Katze mit einem blauen und einem gelben Auge war der Hit! Ein Schmusebär...selbst durch das Gitter der Transportbox. Beide Boxen standen unter unseren Sitzen und es gab null Probleme.Wir hatten befürchtet die Katze könnte die ganze Zeit jaulen ...aber nix... Im Gegenteil Helena schlief und Cleo angelte aus Langeweile durch die Stäbe nach meiner Jeans.

Gelandet um 1:20 nachts flitzten wir zur Sperrgepäckausgabe um "unsere" Hundis bloß nicht zu lang warten zu lassen. Sie wurden nach 10 Minuten persönlich gebracht! Unser Koffer ließ länger auf sich warten!

Da es nachts war gab es keine Zollkontrolle und wir waren also nach 15-20 Minuten wie alle andern raus. Die Neuen Besitzer und Angestellten der 2 Tierheime, die die noch nicht vermittelten Tiere mitnahmen waren sofort zur Stelle. Wir waren mit 2 großen und 2 kleinen Transportboxen sofort zu identifizieren!

Die neue Besitzerin von Cleo(-patra) flitze direkt auf mich zu und strahlte mich an. Wir erzälten kurz über sie, ich gab ihr den Impfpass und dann schenkt sie mir ein Flasche Sekt. Ich war baff! So nette Menschen und das miten in der Nacht! Ein Hund, Salvio wurde auch gleich an seine neuen Familie übergeben und die anderen Hunde, Renato, Tito, Cloe,Luna und die kleine "Handgepäck-Helena" wurden auf zwei Tierheime aufgeteilt. Ein letztes streicheln für alle und jedem Glück gewünscht...schon waren sie weg. Snüff.

Einige Tage später meldete sich Frau Jung nochmal bei mir und bedankte sich. Das fand ich super nett und wir quatschten noch ein wenig. Sie erzählte mir dabei, das wahrscheinlich schon ein weiterer unserer "Flugbegleiter" vermittelt wird...ich drücke die Daumen. Für mich steht fest bei jedem meiner zukünftigen Flüge, egal wohin werde ich mich als Flugpate zur Verfügung stellen. Es ist einfach ein schönes Gefühl was zu tun und man lernt Menschen kennen die das genauso sehen. Übrigens...wir haben noch in der gleichen Nacht die Sektflasche geöffnet und auf "das zukünftige Glück unserer Tiere" angestoßen.


Rehus und Jamie
von Tim Wetzel
flugpateDurch ein Angebot meines Arbeitgebers, Last Minute als Jugendreiseleiter nach Cala Ratjada, Mallorca zu fliegen freute ich mich zuerst nochmal auf eine gehörige portion Sonne und Strand! Der Flug wurde gebucht und die langeweile vor dem Tag der Abreise wurde immer größer. So surfte ich, wie jeden Abend, einfach ein bisschen im Internet rum bis ich irgendwann auf der Internet Suchmaschinenseite google in Verbindung mit dem Wort Flug plötzlich auf flugpate.com gelangt bin. Dort las ich erst Interessiert den Ablauf von ehemaligen Flugpaten und erst später las ich mir die dringenden Aufrufe an eventuelle Flugpaten durch. Ziemlich weit oben war ein Eintrag vom Tierschutzverein Santorini aus Mainz, die in Mallorca Hunde aus der Tötungsstation geholt hatten und diese nun möglichst schnell aus Mallorca ausfliegen mussten. Da ich von zuhause aus ein sehr Tierlieber Mensch bin, war meine Aufgabe klar: Auf dem Heimflug müssen die Hunde mit! Alles gestaltete sich einfacher als gedacht: Eine Mail an den Tierschutzverein hat ausgereicht, dann kam am Tag danach sofort ein Anruf. Dort wurde mir erklärt wie das ganze in Mallorca ablaufen würde. Ich freute mich bereits vor dem Abflug nach Mallorca auf den Heimflug nach Deutschland – aber bis dahin sollte es noch 3 Wochen dauern. In Cala Ratjada war ich sehr unruhig und aufgeregt, da mir die Hunde echt wichtig waren! Da ich eine Spanische Handynummer hatte war auch alles kein Problem! Nachdem ich die super netten Leute aus Mainz desöffteren per Mail genervt hatte, wie es jetzt weiter geht hatte ich 2 Tage vor dem Heimflug endlich den erlösenden Anruf :o) Frau Calibe erklärte mir, das wir uns ca. 2 Stunden vor Abflug in Palma treffen würden. So ist es auch gewesen. Vor Ort hatte ich dann garkeine Mühe mit den Hunden: Mein Gepäck wurde ganz normal eingecheckt, dann die Hunde an einem anderen Schalter. Damit hatte ich aber nichts zu tun, da Frau Calibe bis die Hunde am Schalter eingecheckt waren alles komplett übernommen hatte. Mir wurden noch die Ausweise der Hunde und ein Brief für den Tierschutzverein in Mainz mitgegeben, falls der Zoll die Impfpässe prüfen würde.

In Frankfurt angekommen musste ich einfach nur noch mein Gepäck vom Gepäckband nehmen und die 2 Hundchen 20 Meter weiter an einem Aufzug abholen. Leicht verschüchtert vom unruhigen Flug schauten sie mich aus ihrer Transportbox an... Der Zoll war wohl mit ein paar bösen Touristen beschäftigt, die Versucht haben Zigaretten unverzollt nach Deutschland zu bringen und das machte mir den Weg frei, ohne Kontrolle den Gepäckbandbereich zu verlassen und schliesslich die Hunde sicher an die Zuständigen Abholer zu übergeben. Diese waren natürlich heil froh das die 2 Hunde endlich da waren und bedankten sich mehrere male für meine Hilfe!

Letztendlich bleibt mir nur zu sagen: So einfach es beschrieben ist, so einfach ist es auch! Es entstehen keine Kosten für den Flugpaten und man tut was wirklich gutes! Für mich ist klar: Beim nächsten Flug werde ich wieder Pate sein!


Toni
von Heike Rathgen
Über Flugpate.com habe ich mich per mail bereit erklärt ein Tier von Malta nach Berlin mitzunehmen. Von flugpate.com wurde ich bereits zwei Tage später gebeten die vom Auspuff verbrannte Katze "Toni" von Malta nach Berlin mitzunehmen. Vor meinem Abflug hinterließ ich für die Tierschützer in Malta hinterließ ich den Namen und die Telefonnummer meines Hotels. So konnte Frau V. sich am Tag vor dem Ablug telefonisch vergewissern ob das Angebot immer noch steht bzw. sich die Flugdaten geändert haben. Am Abreisetag brachte sie mir die Katze direkt an den Check-In Schalter und erledigte auch das Einchecken. Leider funktionierte just als ich mit der Katze an der Reihe war das Förderband nicht. Einige Reisende hinter mir glaubten nun sie müssten "nur wegen der Katze warten". Da hilft nur die Ruhe bewahren, freundlich bleiben und um Verständnis für den Tierschutz zu werben. Frau V. blieb bis zum Abflug bei der Katze und übergab sie dann dem Bodenpersonal. Ich selbst musste mich um absolut nichts kümmern.

In Berlin Tegel wurde mir Toni dann wieder vom Bodenpersonal übergeben. Viele haben mich nach der Ankunft gefragt ob die Tiere im Gepäckraum mitfliegen. Nein, das ist natürlich nicht so. Während des Fluges sind sie in einer eigenen Kabine untergebracht. In dieser herrschen die gleichen Temperatur- und Druckverhältnisse herrschen wie in der für die Passagiere. Auch werden die Tiere nicht über das Gepäckförderband wieder ausgeladen, sondern werden vom Bodenpersonal am Zielflughafen dem Flugpaten wieder übergeben. Ich habe Toni dann nach draußen genommen wo sie von ihrer neuen Pflegestelle in Empfang genommen. Alles hat wunderbar geklappt, ich bin gern bereit bei meiner nächsten Flugreise wieder bei Flugpate.com wieder anfragen ob Bedarf besteht.

Ein Wort noch zum Schluss: Mehrmals wurde ich gefragt warum ich ein Tier aus dem Süden mit nach Deutschland gebracht habe, wo es doch hier schon "genug herrenlose Tiere gibt". Die Frage ist natürlich berechtigt. Leider ist es so, dass die Tiere in den südl. Ländern oft ein jämmerliches Dasein fristen und nur die Vermittlung für sie eine Chance auf ein liebevolles Zuhause ist.

Heike Rathgen


Dana und Earl
von Sandra
Earl Im Juni 2005 flogen meine Mutter Irene und ich in einen einwöchigen Urlaub nach Kreta. Im Vorfeld hatten wir uns als Flugpaten unter www.flugpate.com registrieren lassen, denn wir hofften, auf diesem Wege Tieren, mit denen es das Schiksal bisher nicht so gut gemeint hast, helfen zu können. Das Ausfüllen des Formulares war kein großer Akt und dauerte nur wenige Minuten.

Dana Schon am nächsten Tag meldeten sich zwei Tierhilfsorganisationen bei mir, die unser Angebot der Flugpatenschaft gerne in Anspruch nehmen wollten. Ich entschied mich für eine und füllte wiederum ein Formular aus, auf dem u. a. die genauen Abflugzeiten, die Fluglinie, sowie Angaben zum Hotel (Name, Ort, Tel.) und - wenn vorhanden - meine Handynummer angegeben werden sollte, damit einer Kontaktaufnahme im Urlaub nichts im Wege steht. Auch dies war eine Sache von nur ein paar Minuten - TOTAL UNKOMPLIZIERT!!! Es folgte ein Schriftwechsel per email und es wurde vereinbart, dass die Organisation "ARCHE-NOAH-KRETA e.V." sich im Urlaub bei mir melden würde, um alles weitere zu besprechen, wenn alles vorbereitet sein würde. Wir flogen also guter Hoffnung etwas tun zu können in den Urlaub. Nach ca. 2-3 Tagen klingelte erst mein Handy, dann das Hoteltelefon und Regina Schmid von ARCHE-NOAH-KRETA e. V. (www.archenoah-kreta.de) teilte uns mit, dass wir Flugpaten für zwei große Hunde werden würden, die aus dem griechischen Tierheim/Tierschutzverein "CRETAN ANIMAL WELFARE GROUP - THE HAVEN" stammen.

EarlWir wollten uns am Flughafen treffen. Wir haben uns riesig darüber gefreut, denn einfacher und problemloser als als Flugpate zu agieren, kann man gar nicht helfen. Die komplette Organisation wurde übernommen und am Abreisetag fuhren wir ganz normal zum Flughafen und stellten uns an unseren Check-In-Schalter. Wir entdeckten dann einen jungen Mann mit einem Schild in der Hand, auf dem unser Name stand. Er "wanderte" die Menschenschlange ab, so dass man ihn gar nicht übersehen konnte. Nachdem wir uns kurz bekannt gemacht haben, sagte er seinen Kolleginnen bescheid, wo wir stehen und sie kamen gleich mit den zwei Hunden DANA und EARL (jeweils in einer großen Box) zu uns. Wir warteten gemeinsam in der Schlange, bis wir einchecken konnten. Meine Mutter und ich checkten ganz normal ein, das Einchecken von DANA und EARL übernahm eine sehr nette junge Dame der Organisation (leider weiß ich den Namen nicht mehr). Das heißt, für uns war es absolut kein Aufwand!!!

DanaWir bekamen dann noch die beiden Pässe und Medikamente für die Hunde mit und dann ging der Flug auch schon bald los. Als wir in Hannover gelandet sind und unsere Koffer holen wollten, sahen wir schon die beiden Racker in Ihren Boxen neben dem Kofferband stehen. Wir brauchten die Boxen nur auf einen Kofferkuli stellen und durch den Ausgang schieben. Hier wurden DANA und Earl schon erwartet und vom Tierheim Vlotho abgeholt, wo sie noch ein paar Tage verbringen mußten, bevor sie ihre Weiterreise zu Ihrem endgültigen Reiseziel - Schweden - angetreten haben, wo sie von ihren neuen Besitzern schon erwartet wurden. Leider habe ich keinen Kontakt zu den neuen Hundeeltern, aber ich bin mir sicher, dass es DANA und EARL jetzt viel viel besser geht, als vorher in Griechenland. Und meine Mutter und ich sind sehr glücklich, mit unserem kleinen Dienst als Flugpaten, einen Teil dazu beigetragen zu haben.

Unsere Hochachtung gilt allen Personen, die sich - auf welche Art auch immer - vor Ort, als Mitarbeiter, als Spender oder Flugpate für Tiere auf der ganzen Welt engagieren!!!

NOCHMALS: Eine Flugpatenschaft ist für den Menschen eine so winzige kleine Sache, für ein Tier aber oftmals die einzige Möglichkeit, einem grausamen Dahinvegetieren zu entkommen!!!

Ganz liebe Grüße aus Berlin,
Sandra Hemker


Yua aus Malaga
von Petra
Yua Nun endlich komme ich dazu, kurz ein paar Zeilen zu schreiben. Ich glaube, ein kleiner Bericht über die Reise von Yua interessiert sicherlich.

Es klappte alles SUPER! Als wir am Flughafen Malaga ankahmen sahen wir schon zwei Frauen mit "unserem Findelkind", die gerade zum Eingang liefen. Dadurch, dass die Tierschutzinitiative "Alter Hund - na und?" uns von Yua das Foto geschickt hattest konnten wir ihn auch gleich erkennen. Wir sprachen einige Einzelheiten durch, Papiere wurden übergeben und dann ging es auch schon zum Check-In. Den ganzen Weg durch die Flughalle führte meine kleine Tochter (19 Mon.) Yua an der Leine. Die beiden waren gleich "ein Herz und eine Seele". Das Einchecken klappte problemlos und auch Yua reagierte auf alles recht ruhig und gelassen. Er bekahm eine Schlaftablette, wurde in seine Box gelegt und war sicherlich der erste "Passagier", der im Flugzeug seinen Platz fand. Bis zur Übergabe an das Flugpersonal begleiteten uns immer die zwei Damen vom Tierschutzverein. Das empfand ich als sehr angenehm.

In Tegel angekommen war Yua auch gleich als erstes wieder "ausgestiegen". Wir warteten noch auf unsere Koffer da ging meine große Tochter bereits mit der Box nach draussen, um nach Frau Kotte, auch vom Tierschutzverein, Ausschau zu halten. Diese war gleich mit Verstärkung (Tochter und Mutter) zum Empfang von Yua gekommen, s.d. dann meinerseits nur noch die Papiere übergeben werden mußte und Yua in sein neues zu hause fahren konnte!

Wir hoffen, Yua hat nun schon eine Familie, zu der er dann endgültig kommt? Wir wünschen ihm viel Glück!

Also: Klasse Organisation und unkomplizierter Ablauf! Ich kann jedem nur empfehlen, durch eine Flugpatenschaft zu helfen und werde mich bei unseren nächsten Flügen wieder rechtzeitig bei dir melden!

Für eure weitere Arbeit wünschen wir euch viel Glück, Erfolg und stets die nötige Motivation!

Mit vielen Grüßen Petra & Fam.


Yua ist 6 Jahre alt und kommt aus Spanien und wurde von der Tierschutzinitiative "Alter Hund na und?" gerettet. Die Homepage der der Tierschützer: www.alterhundnaund.de


Rettung aus Griechenland
von Birgit und Elke
"Da ich in diesem Jahr mit meiner Schwester zum Westpeleponnes reiste und in den Medien immer wieder davon berichtet wurde, dass dort die Tierheime überquellen, weil vor der Olympiade noch mehr Tiere als sonst dorthin gebracht wurden, wollte ich unbedingt helfen. Der Aufwand für uns war äußerst gering. Einige Tage vor unserem Abflug nach Griechenland habe ich mich im Internet über diese Möglichkeit informiert und uns beide gleich als Flugpaten angemeldet.

Schon am 22. September erhielt ich von Heidi aus Kalamata eine E-Mail mit der Bestätigung, dass wir nach unserer Ankunft in Griechenland telefonisch Kontakt aufnehmen könnten. Meine Schwester ahnte noch nichts, aber ich weiß ja, dass auch sie sehr tierlieb ist. Als ich sie dann telefonisch behutsam vorbereiten wollte, sagte sie: "Du brauchst dich gar nicht zu entschuldigen, dass finde ich ganz klasse!"

In Griechenland wurden dann ein paar SMS ausgetauscht und am 4. Oktober, also eine Woche nach unserer Ankunft kam morgens eine SMS von Aristidis vom dortigen Tierschutz, dass zwei Hunde zur Mitnahme geplant seien. Wir haben uns sehr gefreut und waren etwas aufgeregt.

Schließlich war unser zweiwöchiger Urlaub vorüber und wir kamen mit den anderen Reisenden aus unserem Hotel wieder in Araxos am Flughafen an. Dort wartete Aristidis schon mit zwei Boxen und zwei Hündinnen darin: Anka, eine Golden Retriever- und eine Husky-Hündin. Unser eigenes Gepäck wurde wie üblich ganz normal eingecheckt und dann wurden die Hunde in ihren Boxen auf unsere beiden Flugtickets eingecheckt. Aristidis sagte uns, dass es preisgünstiger sei, weil er hierzu zwei Tickets zur Verfügung hatte. Er hat uns noch berichtet, wie schwierig die Situation für Tiere in Griechenland sei. Dies sei aber ein guter Tag für den Tierschutz, die netten Damen von den Reisegesellschaften - z.B. TUI und Attika - hätten spontan gesammelt. Wir haben versprochen, dass wir Werbung für Flugpatenschaften machen wollen.

Als wir in Frankfurt ankamen, sahen wir, dass der Sperrgutschalter nur ca. 20 Schritte entfernt von unserem Gepäckband war. Wir haben zuerst unser Gepäck aufgeladen und sind dann zu den Hunden gegangen. Die Mitarbeiter des Sperrgutschalters waren sehr hilfsbereit und boten sich sofort an, die Hunde in ihren Boxen auf je einen Trolley zu heben, auf die Boxen legten wir unser Gepäck und fuhren zum Zoll. Der Zöllner wollte zwar die Impfpapiere sehen und prüfte sie auch, hatte aber keine Beanstandungen o.a. Direkt hinter dem Zoll wartete Heike Brehm mit einem (ihrem?) Mann mit 2 leeren Trolleys auf die Hunde und uns. Dann wurde unser Gepäck auf die leeren Trolleys geladen und wir haben uns verabschiedet und allen, den Hunden und Heike Brehm + Mann alles Gute gewünscht.

MEHR AUFWAND WAR DAS NICHT! Ich kenne aber einige Frauen (Männer, die solche Überlegungen anstellen kenne ich leider gar keine!?), die zwar seit Jahren bei jedem Urlaub überlegen, ob sie es denn dieses Mal realisieren sollen, aber bisher haben sie es nicht getan, denn es könnte ja sein, dass es doch streßig wäre oder die Tiere nicht abgeholt werden oder oder ... Hoffentlich kann ich ein wenig überzeugen, dass diese Befürchtungen ganz unbegründet sind. Nach meiner Ankunft zuhause erhielt ich dann noch eine SMS von Aristidis, dass die Husky-Hündin jetzt in einem Rudel mit 7 anderen Hunden mit dem Schlitten beschäftigt würde und Anka, die Golden Retriever-Hündin, von 2 anderen Hunden sofort aufgenommen wurde.

Zurück im Büro erhielt ich von meiner Schwester die Nachricht, dass ihre Kollegin mit Griechenland-Urlaubern gesprochen hätte, die einen Griechen vor Mißhandlungen gegen seinen Hund zurück gehalten haben und dass sie sehr froh sei, dass wir die beiden Hunde mit nach Deutschland genommen hätten. Das kann ich nur bestätigen. Ich hoffe, noch häufig Gelegenheit zu haben, als Flugpate aktiv zu werden. Über die Fotos der Hunde hier in Deutschland, die per E-Mail kamen, haben wir uns noch einmal sehr gefreut."

Mit herzlichen Grüßen

Birgit + Elke


3 schöne Griechinnen
von Annette Hühnerbein




Also, im Juli diesen Jahren habe ich mich spontan dazu entschieden das erstemal eine Flugpatenschaft für eine arme Seele zu übernehmen. Mir war es damals egal ob Hund oder Katz.

Wobei wenn ich recht überlegen, hätte ich die Katz wahrscheinlich mit zu meiner Sammlung Heim genommen *lol* Ja und kurz nach meiner Anmeldung bekam ich postwendend eine e-Mail zurück, dass ich am 21.09. gerne zwei Flughunde mitnehmen möge.

Im vorab habe ich ja schon mit Heidi (vom Tierschutzverein) aus Peleponnes Fotos ausgetauscht. Ich war ja neugierig was da Süßes mit nach Hannover fliegt. Und als ick die Bilder gesehen habe, wars um mich geschehen. Mein Freund, der anfangs noch skeptisch war machte sich auch immer mehr mit der Tatsache vertraut, dass ich eh meinem Kopf durchsetze. *LOL*

Im Urlaub habe ich dann noch mehrmals mit Arstidis (der ist in Kalamata für die Hunde zuständig) telefoniert. Ich wollte ja alles richtig machen. Naja, zu guter letzt hat "Ari" 3 Tage bevor es Heim gehen sollte gefragt ob wir noch eine zweite Hunde-Box mitnehmen können. Er konnte einer wunderschönen Husky-Dame, und ich dachte sie heißt Irma, auf Eurer HP heißt sie Birma, so zu einem besseren Leben verhelfen. Klar ist sie mit nach Hannover geflogen.

Ich hatte ja erst bedenken das irgendetwas schief gehen könnte, so beim einchecken, oder dann stimmt was mit den Papieren nicht. Nichts da, Ari hat alles so perfekt organisiert. Unserer Reiseleitung stand ihm mit Rat und Tat zu seite. Es gab überhaupt keine Probleme.

Ja und dann wars endlich soweit. Am Flughafen von Araxos konnte wir endlich unsere Schützlinge und natürlich Ari persönlich kennenlernen. Was für liebe verkuschelte Hunde-Damen. Auch war es schön endlich Ari persönlich kennenzulernen *freu*

Wir nun als die letzten rein in die Maschine. Und ick als Nichtraucher nur noch Plätze im Raucher gekriegt. *graul*

Hatte die ganze Zeit geschaut das sie auch unsere Schützlinge nicht zurücklassen. Der Flug nach Hannover war relativ pünktlich, nur der Landeanflug, oh mir wurde ganz bange. Das einzige was mich davon abhielt über meine eigene Flugangst nachzudenken waren doch die Hunde unten im Frachtraum. Da hatte ick so meine Bedenken, dass die armen Kinder dolle durchgeschüttelt werde. Was muß den Hunden durch den Kopf gegangen sein? "Ist das der Weg in die Hölle"?

"Ochi" (nein) würden die Griechen sagen, wir sind gut runtergekommen. Und die Begrüßung unserer Fluhunde im Fluhafengebäude war mehr als herzlich.

Als ich sie ansprach um sie mitzunehmen, was eine Hundefreude. Sie haben alle drei um die Wette gebellt. Tja und ick erstmal meine Leckerlies ausgepackt. Titika, Dajana und Irma sind gut gelandet und die Übergabe hat reibungslos geklappt. Die Abnehmer der Hunde haben schon sehnsüchtig gewartet. Leider haben wir ( und nun war mein Freund überzeugt) in Hannover nicht viel Zeit gehabt uns gebürend von den Hundedamen zu verabschieden. Aber da ich in Kontakt mit dem Tierschutz in Celle stehe, weiß ich das es Titika und Dajana gut geht.

Auch glaube ich das Irma beim Husky-Verein ein gutes Zuhause gefunden hat! Ich schreib das hier, weil es eine sehr schöne Erfahrung war die Flughunde mitzunehmen. Unser Motto für die anstehenden Urlaube in unserem Lieblingsreiseland Griechenland lautet: "Nie wieder ohne Flupatenschaft".

Ja und um die Sache jetzt noch zu verstärken, habe ich gestern von einer lieben Freundin aus Celle erfahren, dass Dajana eine Familie gefunden hat. Es ist so schön zu wissen das die Süße ein "hoffentlich" lebenslanges Zuhause gefunden hat!!!!

Fehlt nur noch Titika. Ich schick mal eben ein Stoßgebet nach oben....
Annette aus Berlin


6 Süße aus der Türkei
von Anne Elze




Ich bin Anne, die Stiefmutter von Bettina Elze von www.flugpate.com. Als wir dieses Jahr unseren Urlaub in der Türkei verbrachten, "mussten" wir natürlich auch Flugpate sein.

Vor unserem Urlaub hat Bettina uns von einem, eventuell 2 Hunden erzählt, die wir von dem Tierschutzverein "Herztier" mit nach Deutschland nehmen würden.

Am Anfang der zweiten Woche unseres Urlaubs rief uns eine sehr nette Frau, Karin Klimm aus einem Tierheim in Antalya an, die unsere Handy-Nr. von Bettina bekommen hatte. Sie bat uns, einen dringenden Notfall, 1 Hunde-Mama mit 4 Babys mitzunehmen. Wir konnten natürlich nicht "nein" sagen (wir hätten ja auch sonst zuhause Ärger bekommen ;-] ).

Mein Mann-Bettinas Vater- war eigentlich gar nicht sooo begeistert, aber hatte natürlich nichts dagegen. So kam es, dass wir nun insgesamt 6 Hunde mit nach Deutschland nehmen würden.

Am Abflugtag war auf dem Flughafen Antalya das totale Chaos, so viel Reisende-dafür war dieser Flughafen einfach zu klein. Die Hunde kamen recht spät an, aber das Einchecken war problemlos, auch weil uns ein junger, netter Mann vom Tierschutzverein dabei sehr behilflich war.





Am Hamburger Flughafen angekommen, kümmerte sich mein Mann um die Hunde und ich um das Gepäck. Als wir dann durch den Zoll wollten, sagte ein Zöllner, dass die Babys ja gar nicht gegen Tollwut geimpft seien. Er wollte uns nicht durchlassen sondern den Amts-Tierarzt anrufen. Ich befürchtete, er wolle doch tatsächlich die Babys von der Hunde-Mama trennen und sie in Quarantäne stecken. Ich war wirklich völlig entrüstet.

Die Leute, die die Hunde abholen wollten, hatten mitbekommen, dass wir Problme mit dem Zoll hatten, da sie natürlich die ganze Zeit die Hundeboxen beobachtet haben. Sie sind einfach in den Gepäck-Abholraum zu uns gekommen. Sie haben dem Zöllner gesagt, dass er Unrecht hätte und die Babys noch gar nicht geimpft werden durften, da sie erst knapp 2 Monate alt waren. Der Zöllner rief beim Amts-Tierarzt an und alles war dann doch in Ordnung - der Zöllner kannte sich einfach nur nicht aus.

Wir freuen uns, dass wir noch 6 Hunden das Leben retten konnten, bevor die neue Einfuhrbestimmmung für Tiere aus Nicht-EU-Ländern in Kraft trat!

Eure Anne Elze


Meine erste Flugpatenschaft
von Monika Meyns




Im Internet habe ich die Seite www.Flugpate.com geöffnet und mir diese sofort genaustens durchgelesen.

Mein Interesse war es schon immer, Tieren, die einfach weggeworfen und misshandelt etc. werden, zu helfen. Ich habe mich über das Formular auf der Internetseite als Flugpate gemeldet, da mein Urlaub nach Spanien/Andalusien bevorstand. Im Urlaubsort wurde ich von einer Susanne vom Verein "Viento de Tarifa y Conil, Protectora de animales", der in der Region Cadiz Hunde aus den spanischen Tötungsstationen rettet, angerufen. Sie klärte mich nochmals darüber auf, dass ich mich um nichts kümmern muss, es erledigt alles der Tierschutzverein, auch die Anmeldung der Hunde bei meiner Fluggesellschaft.

Impf- und Gesundheitspässe würden am Flughafen mir übergeben, die Hunde sind im Boxen untergebracht, die in den Frachtraum kommen. Sie würde ca. eine Stunde vor der Eincheckzeit sie in Jerez am Flughafen erscheinen, damit sie mit mir die Hunde zusammen einchecken kann. Weiterhin brauchte sie von mir Namen der Leute, mit denen ich fliege, die Flugnummer, Gesellschaft und Abflugzeit.







Kurz vor unserem Abflugstag hat sie sich noch einmal gemeldet und mir mitgeteilt, wo wir uns am Flughafen ca. 1 Stunde vor der Abflugzeit zum Einchecken treffen. Treffpunkt war der Schalter von der Fluggesellschaft. Im Flughafen sind wir sehr rechtzeitig angekommen- Mit fielen sofort die Leute auf, da sie dort mit Hundeboxen standen. Ich ging sogleich auf die Leute zu, die sehr, sehr nett waren. Ich war aber noch nicht dran, denn ein Frankfurter Ehepaar hat zwei Boxen mit insgesamt drei Hunden mitgenommen. Die Frankfurter haben mir erzählt, dass sie dieses schon seit mehren Jahren machen und mit der Susanne in Kontakt stehen und dass diese Sache total unkompliziert ist.

Wir sind dann nach draußen gegangen und ich habe mir die Hunde angeguckt und gestreichelt. Als es dann soweit war, ist sie und ein spanisches Tierschutz-Paar mit zum Einchecken an den Schalter gekommen. Die Hunde (in den Boxen natürlich) kamen auf das Gepäck-Laufband. Susanne übergab mir die Papiere, und die Namen derer, die am Hamburg Flughafen die Hunde übernehmen. Ich habe mich noch sehr lange mit den „Leuten“ unterhalten, auch darüber, wie grausam die Tiere in den Perreras (die Tötungsstationen) gehalten werden und das ihr Mann versucht die Hunde anzulocken, um sie zu kastrieren.

Im Hamburger Flughafen angekommen, standen die Hundeboxen vor dem Gepäcklaufband, ich brauchte die Boxen nur durch den Zoll bringen. Draußen wurde ich schon von einem Ehepaar und einer jungen Frau, die die Boxen in Empfang nahmen, erwartet. Es war ein wunderbares Gefühl einige von vielen Hunden geholfen zu haben. Für mich steht fest, sobald ich wieder in südländischen Ländern mein Urlaub verbringen werde, mich als Flugpate bei www.Flugpate.com eintragen zu lassen. Ich habe Euch einige Fotos mitgesendet. 

Eure Monika Meyns


Flugpate.com