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BERICHTE VON FLUGPATEN

Zwei Galgos auf dem Weg in ein zweites, schöneres, neues Leben...
Wir sind im Internet auf die vielen traurigen Schicksale der Hunde und Katzen in Spanien gestossen. Da wir bereits einen Urlaub auf dem spanischen Festland im Juni gebucht hatten, beschlossen wir spontan Ende April, uns bei www.flugpate.com zu registrieren. Eigentlich haben wir nicht damit gerechnet, dass sich eine Organisation meldet, da meist mehr Flugpaten für Flüge nach Deutschland als nach Österreich gesucht werden, außerdem war unser Abflughafen Linz und nicht Wien.

Umso überraschter waren wir dann, als sich zwei Tage später bereits Susanna Fleischmann von www.galgo-innot. at bei uns gemeldet hat. Sie bat uns, eventuell zwei Galgos für sie mit nach Linz zu nehmen. Wirklich fix vereinbaren konnten wir zu diesem Zeitpunkt leider noch nichts, weil noch nicht abgeklärt war, ob jemand die Hunde von ihrem Aufenhaltsort in Jerez de la Frontera am 27. Juni zu uns zum Flughafen Málaga (Entfernung Jerez-Málaga ca. 300 km!) bringen kann. Wir haben sofort zugesagt, dass wir die beiden mitnehmen werden, wenn der Transport nach Málaga klappt. Susanna Fleischmann versprach uns, sich in den nächsten zwei Wochen noch einmal zu melden und uns mitzuteilen, ob wir mit den beiden Fellnasen fliegen dürfen.

In diesen zwei Wochen kamen noch einige Anfragen zu unserem Flugpatenangebot. Uns war gar nicht bewusst, wie viele Flugpaten eigentlich auch für Flüge nach Österreich bzw. auch Linz gesucht werden! Wir hatten uns eigentlich von Anfang an dazu entschlossen, so viele Tiere wie möglich mit nach Österreich zu nehmen. Zwei große Hunde im Frachtraum und entweder zwei Katzen oder zwei kleine Hunde bis 8 kg, die im Passagierraum mitfliegen dürfen, wären für uns möglich gewesen. Leider haben wir hauptsächlich Anfragen zu großen Hunden erhalten und da wir Susanna Fleischmann schon zugesagt haben, für sie die Galgos mitzunehmen, wenn der Transport fixiert ist, mussten wir leider die anderen Organisationen bitten, uns in zwei Wochen noch einmal zu kontaktieren, ob nun die beiden Plätze vergeben sind oder nicht.

Eineinhalb Wochen nach dem ersten Telefonat hat sich Frau Fleischmann mit guten Neuigkeiten bei uns gemeldet – der Transport ist gesichert, die beiden Galgos Fidel und Pablo können mit uns nach Linz fliegen. Sie bat uns außerdem, ob wir eventuell die Transportboxen für die beiden Süßen schon mit nach Spanien nehmen könnten, damit die Hunde in ihren Boxen fliegen können. Sie wollte sich noch erkundigen, ob die Möglichkeit besteht, die Boxen in Málaga am Flughafen bis zu unserem Abflug einzulagern. Da wir aber in einem Appartement untergebracht waren und auch bereits am Flughafen in Málaga unser Mietauto übernehmen, haben wir angeboten, die Transportboxen im Appartement zu lagern, um Kosten einzusparen.

Susanna Fleischmann bekam dann von uns die Flugdaten und Buchungsnummer und buchte bei Air Berlin den Transport für Fidel und Pablo und bezahlte diesen auch gleich. Zwei Tage später erhielten wir von ihr bereits per Email die Bestätigung von Air Berlin. Den anderen Organisationen sagten wir schweren Herzens, dass wir nur mehr Katzen oder Hunde bis 8 kg mitnehmen können, leider bestand kein Bedarf.

Einen Tag vor unserem Abflug trafen wir uns mit Susanna Fleischmann. Sie hat uns die Boxen übergeben (okay, beim ersten Anblick waren wir schockiert, obwohl wir von ihr vorher die Abmessungen bekommen haben, aber wenn man sie dann so sieht… ..). Kurzfristig hatten wir einige Bedenken, ob bzw. wie wir die beiden Boxen im zerlegten Zustand in unser Mietauto, dass ein Opel Corsa oder etwas in der Größe sein wird, samt unseren beiden Koffern bringen sollen. Außerdem erhielten wir noch die Telefonnummer der Kontaktperson in Spanien, die Original-Bestätigung der Reservierung, Halsbänder sowie Leinen für die Galgos, damit nur mehr die „nackten“ Hunde von den Spaniern zum Flughafen gebracht werden müssen.

Wir haben noch am selben Tag unser Gepäck und die Boxen zum Late Night Check-In gebracht. Lobenswerterweise beförderten Fly Niki und Air Berlin die Boxen kostenlos nach Spanien, da der Rückflug für die Boxen samt Hunde gebucht und bezahlt wurde und Susanna Fleischmann auch die Transportboxen als Übergepäck für den Hinflug auf uns angemeldet hatte.

Am nächsten Tag war es dann so weit. Ein bisschen Bauchweh hatten wir, ob alles gut geht, da wir keinen Direktflug hatten. Von Linz ging es mit Fly Niki nach Palma de Mallorca und von Palma mit Air Berlin weiter nach Málaga. Die Boxen waren jedoch das erste, was in Málaga vom Gepäckband kam, dicht gefolgt von unseren Koffern. Dann übernahmen wir unseren Mietwagen. Das war zuerst mal ein großer Schock. Statt dem eh schon kleinen Opel Corsa bekamen wir von der Mietwagengesellschaft einen noch kleineren Chevrolet Matiz zugeteilt. Wir haben das Auto angesehen, dann wieder die Boxen, dann wieder das Auto… Aber so ein Matiz kann ein wahres Raumwunder sein! Außerdem hatte ein Koffer in den zerlegten Boxen Platz und der zweite Koffer hatte auch noch genug Platz. Voll gepackt fuhren wir zu unserem Appartement. Auch hier hatten wir wieder großes Glück – das Appartement war eigentlich für 4 Personen ausgerichtet und hatte zwei Schlafzimmer – wir waren aber nur zwei Personen, also bekamen die Transportboxen ihr eigenes Zimmer.

3 Tage vor unserem Rückflug hat uns Frau Fleischmann kontaktiert. Wir haben ihr mitgeteilt, ab wann wir am 27. Juni am Flughafen in Málaga sein werden und wo wir auf die Spanier warten werden, die Fidel und Pablo die 300 km von Jerez de la Frontera nach Málaga bringen werden. Sie hat das dann weitergeleitet.

Am Tag des Rückflugs waren wir viel zu früh am Flughafen, da wir unser Mietauto noch zurückgeben mussten und nicht zu spät kommen wollten, wenn die Hunde gebracht wurden. Statt zur vereinbarten Zeit um 15:00 Uhr waren wir bereits um 13:30 Uhr am Flughafen, voller Vorfreude auf die hübschen Langnasen. Wir haben die Zeit genützt, um in aller Ruhe die Transportboxen zusammenzubauen. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren wir DIE Attraktion am Flughafen. Sehr viele Menschen haben uns auf die Boxen angesprochen und sind rein zufällig an den Boxen vorbeigegangen, obwohl diese noch leer waren. Wir haben es uns dann im Flughafengebäude gemütlich gemacht, da wir ja noch eine Weile zu warten hatten. Wir waren aber jedoch sehr aufgeregt und deshalb haben wir es nur eine halbe Stunde ausgehalten, dann sind wir wieder vor das Flughafengebäude gegangen, um mal eine Zigarette zu rauchen. Eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Zeitpunkt haben wir dann beschlossen, gleich draußen zu bleiben. Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass sich die Spanier etwas verspäten (ein wirklich pünktliches Volk sind sie ja bekanntlich nicht...), aber sollten sie früher kommen, wollten wir einfach schon da sein. Zu übersehen waren wir nicht mit den riesigen Boxen:



Also sind wir vor dem Flughafengebäude gestanden und haben dem Trubel zugesehen und die vorbeifahrenden Autos genau gemustert. Die Uhr am Flughafengebäude zeigte gerade 14:33 Uhr an, als wir ein kleines, silbernes Auto mit zwei Männern sahen. Ich sah noch mal hin und sah auf dem Rücksitz stehend einen weißen Hund mit braunen Flecken. In diesem Moment wusste ich, dass das Fidel, Pablo und die Spanier sind. Ich habe Manuel das Auto gezeigt und Fidel und Pablo gebrüllt. Ich glaube, die Leute rund um uns haben geglaubt, ich bin verrückt. In diesem Moment haben uns auch die Spanier im Auto gesehen und gleich mal gewunken. Bis sie einen Parkplatz gefunden hatten und die Hunde ausgeladen hatten, vergingen noch mal knappe 15 Minuten, in denen wir vor Freude sehr hibbelig waren. Ständig haben wir in alle Richtungen geschaut, um ja nicht zu übersehen, wenn die vier auftauchen.

Dann war es so weit. Fidel und Pablo wurden von zwei sympathischen jungen Spaniern, Andres und Diego, gebracht. Nachdem wir Menschen uns begrüßt haben, haben wir die beiden Galgos begrüßt.



Fidel und Pablo waren traumhaft! Sie waren etwas aufgeregt aber zwei absolute Traumhunde, die uns sofort die Finger abschleckten und fleißig Bussis verteilten. Sie ließen sich von uns auch problemlos die Halsbänder und Leinen anlegen, die wir von Susanna Fleischmann mitbekommen haben.

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Die Kommunikation mit Andres und Diego gestaltete sich anfangs etwas schwierig, da die beiden nur spanisch sprachen und einzelne Wörter englisch.. Obwohl ich etwas spanisch spreche, war ich zu Beginn etwas überfordert, da die beiden sehr schnell und mit Dialekt sprachen. Eine nette deutsche Urlauberin hat uns jedoch ihren Übersetzungscomputer angeboten und mit dessen Hilfe, meinem Mini-Wörterbuch und der Bitte an die beiden, langsam und deutlich zu sprechen, konnten wir uns dann schlussendlich eigentlich auch gut verständigen. So erfuhren wir auch, dass sich Pablo bei der Autofahrt bereits übergeben hatte und Fidel eigentlich sehr entspannt war. Zuerst dachten wir, wir bekommen von Andres und Diego nur die Hunde sowie die Unterlagen und dann fahren sie den weiten Weg nach Jerez wieder zurück. Doch die beiden warteten geduldig mit uns, bis wir einchecken konnten und halfen uns auch, die Langnasen in die Boxen zu verfrachten. Pablo konnten wir mit Leckerlies überzeugen, in die Box zu klettern, bei Fidel mussten wir ein bisschen anschieben, da er partout nicht in die Box wollte. Leider mussten wir fast eine Stunde warten, bis wir an die Reihe kamen. In dieser Zeit haben wir ordentlich Aufklärungsarbeit geleistet. Sehr viele Urlauber haben uns auf Fidel und Pablo angesprochen und wir haben genau erklärt, warum wir die Hunde als Flugpaten mitnehmen, welche Schicksale sie in Spanien erwarten würden, wie so eine Flugpatenschaft abläuft, wo die Hunde im Flugzeug untergebracht werden...

Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass auch blöde Kommentare (warum spanische Hunde mitnehmen, wenn es in Österreich doch auch so viele in Tierheimen gibt...) fallen werden, aber die Reaktion der anderen Urlauber (egal ob Österreicher, Deutsche, Engländer, Spanier...) war einfach nur toll und auch sehr berührend: Was für schöne Hunde! Beautiful dogs! Toll, dass es Leute wie Euch gibt, die den Hunden ermöglichen, in ein neues Leben zu reisen! Sehr schön anzuhören für uns war auch das Telefonat von Diego mit einem Bekannten, als er sagte, dass er gerade am Flughafen ist, weil Fidel und Pablo auf dem Weg in ein zweites, schöneres Leben in Österreich und Deutschland sind! So verging auch die Zeit, die wir vor dem Check-in Schalter warten mussten, sehr schnell.

Am Schalter von Air Berlin wurden die Pässe von Fidel und Pablo genau kontrolliert. Wir mussten die beiden dann zur Großgepäcksaufgabe bringen, die von einem missmutig blickenden spanischen Macho betreut wurde. Gott sei Dank waren Andres und Diego immer noch an unserer Seite. Zuerst wurde Pablo „aufgegeben“. Er wurde samt Box geröntgt. Als Andres und Manuel die Box mit Fidel auf das Gepäcksband hoben, gab es plötzlich Probleme. Der missmutig blickende Spanier weigerte sich, Fidel in seiner Box durch die Kontrolle zu lassen. Auf einmal standen mehrere Flughafenmitarbeiter rund um uns und diskutierten lautstark. Ich habe rein gar nichts mehr verstanden. Dann hoben Andres und Diego die Box wieder runter und holten Fidel aus der Box heraus. Schön langsam bekamen wir etwas Panik, weil wir nichts verstanden haben und Andres und Diego lautstark mit den Flughafenmitarbeitern diskutiert haben. Doch dann erklärte uns Diego, was los ist. Der spanische Macho wollte nur seine Macht ein bisschen demonstrieren. Bei Pablo war es noch okay, dass er in der Box war, als diese geröntgt wurde, bei Fidel ist er plötzlich auf die Idee gekommen, dass das für den Hund schädlich ist und deswegen durfte nur die Box durch die Röntgenkontrolle. Nachdem die Box dann kontrolliert war, durften wir Fidel wieder in die Box verfrachten. Wären Andres und Diego zu diesem Zeitpunkt nicht bei uns gewesen, wären wir wahrscheinlich verzweifelt, da sich die spanischen Flughafenangestellten weigerten, englisch zu sprechen!

Diego und ‚Andres begleiteten uns noch bis zur Sicherheitskontrolle und dann verabschiedeten sie sich von uns. Wir konnten, während wir beim Gate warteten, durch die Scheiben beobachten, wie Fidel und Pablo in das Flugzeug eingeladen wurden. Das beruhigte uns sehr, da wir doch ein wenig Angst hatten, dass sie einfach auf dem Flughafen stehen bleiben. So konnten wir beruhigt ins Flugzeug Richtung Palma de Mallorca einsteigen.

Dieser Zwischenstopp in Palma samt Flugzeug- und Fluglinienwechsel machte uns auch anfangs noch etwas Kopfzerbrechen, da hier nochmals die Möglichkeit bestanden hätte, dass der Amtstierarzt Probleme macht oder die Hunde nicht in das Flugzeug für unseren Weiterflug eingeladen werden. Doch auch hier konnten wir vom Gate aus beobachten, wie die Hunde zuerst neben dem Flugzeug abgestellt wurden (die Flughafenangestellten haben sie sogar dankenswerterweise in den Schatten gestellt, ohne dass wir etwas sagen mussten).

Auch hier haben die Galgos für Aufregung gesorgt. Ständig sind Flughafenmitarbeiter rund um die Boxen gestanden. Zuerst haben sie die Beschriftung der Boxen gelesen, sich dann vorgebeugt und haben mit den Galgos gesprochen.



Wir haben so lange mit dem Boarding gewartet, bis Fidel und Pablo in das Flugzeug eingeladen wurden. Dann haben wir noch Susanna Fleischmann informiert, dass alles planmäßig abläuft und wir zur geplanten Zeit in Linz landen werden.

Um 22:50 Uhr sind wir in Linz gelandet. Wir haben uns sofort zwei Gepäckswagen geholt und sind damit zur Großgepäcksausgabe gegangen, dort haben wir die Angestellten vom Flughafen informiert, dass für uns zwei Hunde gebracht werden.

Leider war es in Linz etwas chaotisch, weil gleichzeitig 2 oder 3 Flieger gelandet sind und nur ein Gepäcksausgabeband zur Verfügung steht. Manuel hat sich angestellt, um unser Gepäck zu holen und ich habe vor der Großgepäcksausgabe gewartet.

Wir mussten ziemlich lange warten und waren schon sehr ungeduldig, weil weder unser Gepäck noch die Hunde zu sehen waren. Dann plötzlich hörte ich Manuel rufen – die intelligenten Arbeiter der Gepäcksausgabe vom Flughafen Linz haben Fidel und Pablo auf das normale Gepäcksausgabeband gestellt und die beiden kamen also auf diesem Band mit dem Gepäck heraus. Hier konnten wir uns kurzfristig nicht zusammenreißen und haben lautstark über diese idiotische Handlung geflucht. Selbst die Angestellten bei der Großgepäcksausgabe konnten sich nicht verkneifen, zu sagen, ob ihre Kollegen komplett verrückt sind, weil sie die Hunde aufs Band gestellt haben.

Noch dazu kamen Fidel und Pablo sehr knapp hintereinander auf dem Band heraus. Manuel und ich hatten alle Hände voll zu tun, um beide in ihren sperrigen Boxen zwischen hunderten von anderen Urlaubern von der Box herunterzunehmen. Gott sei Dank hat uns ein nettes Pärchen geholfen. Dann mussten wir noch auf unser Gepäck warten. Währenddessen erhielten wir schon einen Anruf von Frau Fleischmann, ob wir schon gelandet sind, da sie und die neue Familie von Fidel schon sehnsüchtig auf uns warten.

Die Zeit verging, die Urlauber und Koffer wurden weniger, nur uns fehlte immer noch ein Gepäcksstück. Schließlich stoppte das Band, weil keine Koffer mehr kamen. Somit war also klar, einer unserer Koffer ist verloren gegangen. Jetzt standen wir da, mit den zwei Gepäckswagen mit den Hundeboxen, einem Koffer, unseren Sonnenschirmen. Manuel musste zum Lost & Found Schalter, um die Verlustanzeige zu machen, ich wollte jedoch so rasch wie möglich raus aus der Ankunftshalle, da Fidel und Pablo zu diesem Zeitpunkt bereits 8 Stunden in den Boxen waren und Susanna Fleischmann und Fidel’s neue Familie bereits auf uns warteten. Ich konnte jedoch nicht gleichzeitig mit beiden Hunden hinaus fahren, da es unmöglich war, beide Gepäckswagen gleichzeitig zu schieben. Hilfe vom Flughafenpersonal bzw. Flughafenpolizisten bekamen wir nicht, sondern nur blöde Antworten. Mir ist es dann eindeutig zu blöd geworden und ich habe dann so lange auf die Flughafenmitarbeiterin eingeredet, bis sie mir erlaubt hat, zuerst einen Hund hinauszufahren und dann noch einmal hineinzugehen und den zweiten zu holen, obwohl dies normalerweise nicht erlaubt ist.

So konnte ich Fidel und Pablo um 23.20 Uhr an Frau Fleischmann und die neuen Herrchen von Fidel übergeben. Die Freude über die Ankunft der Galgos war groß. Ich begleitete sie noch hinaus aus dem Flughafengebäude, wo die beiden Süßen endlich aus ihren Boxen herausdurften. Fidel und Pablo haben sich an diesem Tag wacker geschlagen. Beide waren einfach toll, obwohl sie so einen anstrengenden Tag hatten.

Ich war richtig traurig, als die beiden wieder in die Boxen verfrachtet wurden und sich auf den Weg ins neue Zuhause aufmachten, nachdem ich mich von beiden noch ausgiebig verabschiedet habe. Manuel konnte sich leider nicht verabschieden, weil das Aufgeben der Verlustanzeige leider noch sehr viel Zeit in Anspruch nahm.

Ein herzliches Dankeschön möchten wir Susanna Fleischmann aussprechen, die alles toll organisiert hat und uns das Vertrauen geschenkt hat, die beiden Langnasen für sie mitzunehmen. Bedanken möchten wir uns auch bei Andres und Diego, die uns hilfreich in Spanien am Flughafen zur Seite gestanden haben, ohne sie wären wir bei der Großgepäcksaufgabe verloren gewesen. Unser Dank und auch unsere Anerkennung gebührt auch all denen, die in den Urlaubsländern (oft auch im Hintergrund) agieren und so viele Hunde und Katzen vor Misshandlungen und einem grausamen Tod bewahren. Diese Tiere werden unermüdlich im Internet vorgestellt, in der Hoffnung, jemand gibt diesen dankbaren Wesen ein gutes Zuhause. Zu guter Letzt möchten wir uns auch noch bei den Menschen bedanken, die sich für ein Tier aus dem Ausland entscheiden und einen guten Platz, Familienanschluss und viel Liebe bieten.

Für uns war es eine großartige Erfahrung, Fidel und Pablo als Flugpaten in ihr neues Leben zu begleiten. Die positive Resonanz der anderen Urlauber war einfach überwältigend. Viele haben sich genau erkundigt, wie so eine Flugpatenschaft abläuft und einige haben sofort gesagt, dass sie das beim nächsten Urlaub auch machen wollen. Für uns ist klar, dass wir unsere Flugpatenschaft in Zukunft immer anbieten werden, wenn wir verreisen. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass wir den beiden Galgos bei dem Start ins neue Leben helfen durften.

Fidel und Pablo sind uns in der kurzen Zeit, die wir mit ihnen verbringen durften, sehr ans Herz gewachsen. Wir wünschen uns für die beiden, dass sie ab nun ein tolles Leben in ihren neuen Familien verbringen dürfen, in dem sie endlich die Liebe und Zuneigung bekommen, die sie verdienen und auf die sie so lange warten mussten.

Kerstin & Manuel


6 Hunde und 1 Katze aus Spanien
von Astrid Kiefer
Ich wollte meinen Geburtstag dieses Jahr in der Sonne verbringen und buchte mit meinem Freund einen 5 Tage Aufenthalt in Nerja bei Malaga. Ziel war eigentlich nur einmal die Alhambra in Granada zu besuchen. Für mich war sofort klar, wenn wir fliegen werden wir Flugpate für Tiere. Zwar haben wir das noch nie gemacht (wir fliegen selten, eigentlich sind wir Camper ;o)), aber Freunde haben das schon gemacht und im Internet hatte ich schon einiges zum Thema gelesen. Ausserdem gehen wir im Tierheim Bonn häufig mit den Hunden spazieren und Katzen kraulen. Dort kommen oft Hunde aus Spanien oder Ungarn, durch Flugpaten an.

Diese Hunde sind häufig in einem bemitleidenswerten Zustand, physisch und psychisch. Doch schnell merkt man das sie sehr sozial sind und nach einiger Zeit (Geduld ist hier alles!) totales Vertrauen in den Mensch entwickeln, gibt man ihnen nur die Chance und Zeit dazu. Also haben wir uns durch die unglaublich vielen Internetseiten für Flugpaten "gewühlt". Nach einigen Tagen kam ich immer wieder auf "Flugpate.com" zurück und meldet mich über das Formular an. Innerhalb weniger Minuten bekam ich eine Bestätigung und innerhalb weiterer Minuten trudelten dann einzelne E-mails verschiedener Tierschutz- Organisationen ein.

Ich war erstaunt wieviele Flugpaten für Malaga -Köln gesucht wurden. Ich beschloß einfach: die Tiere der ersten Mails nehmen wir mit. Nun muss man dazu sagen, dass wir uns entschlossen hatten so viele Tiere wie möglich mit zu nehmen. Meistens fliegen ja nur 2 Tiere mit. In der ersten Mail ging es um ein Kätzchen namens Cleopatra, deren neue Besitzerin schon lange sehnlichst aus sie wartete. Also, beschlossene Sache- Cleo fliegt mit!

Kurze Mail zurück und schon lief die Sache. Flugnr. und Daten angeben, nach einem netten Telefonat und am nächsten Tag bekam ich gleich die Buchungsbestätigung. Fertig. Dazu bekam ich sämtliche Rufnr. aller involvierten Helfer und der Besitzerin. Ich war doppelt und dreifach abgesichert. Nun waren da ja noch bestimmt 10 andere Mails... meist mit einem Tier das auch seinen Weg nach Köln suchte. Aber bei der Anzahl an Tieren war uns das dann etwas zu heftig fürs erste Mal mit 6-7 verschiedenen Personen in Kontakt zu treten.

Ich beschloss Cleo in jedem Fall mitzunehmen und am nächsten Tag zu schauen ob nicht jemand mehrere Tiere rüberfliegen will. Während dem nachmittaglichen Einkauf rief mich Frau Jung vom Tierheim Padul (in der Nähe von Granada) an. Ihre erste Frage war: Sie haben sicher schon ganz viele Angebot bekommen oder? Ich erkärte ihr alles und wir stellten fest...das passt uns beiden sehr gut. Frau Jung wollte soviel Hunde wie möglich nach Deutschland bringen. Und sie hatte auch schon Tiere in "unser" Tierheim vermittelt. Alles klar- Datentausch und Bestätigung...alles per Mail und Telefon. Fertig. Sie erklärte mir auch noch mal alles haarklein, so legte sich die doch vorhandene Sorge es könnte was schief gehen.

Vorraussetzung war natürlich!! auch Cleo fliegt mit! ...war kein Problem, man kommt sich da nicht in die Quere. So ging es dann mit allen Telefonnr. und Namen der Überbringer und Abholer im Gepäck in den Urlaub Der war einfach klasse. Zumal wir auch das Refugio Padul besuchten und uns dort umgucken durften. Soviel Hunde, einer lieber und hübscher als der andere und so viel Arbeit mit so wenig Personal und Hilfe! Respekt! Man muss dazu sagen wir sprechen kein Wort Spanisch...Englisch ging auch nicht...Hand und Fuss klappte aber prima ;o)

Am Abflugtag lief alles total easy. Die 6 Hunde wurden uns von einem sehr netten spanischem Paar gebracht. sie meinten wir sollen uns ruhig noch was hin setzen, anstellen zu einchecken tun sie sich für uns. Na das ist doch ein Service! Die Überbringerin der Katze war auch schon da. So hatten wir alle zusammen und unsere Aufgabe war es lediglich die Tickets ab zugeben.Die Boxen wurden geröngt und zack wren die Hunde schon auf der Fahrt ins Flugzeug.Sie haben ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen und waren total entspannt.

Die Katze Cleo und ein kleiner Hund "Helena" durften mit uns in die Kabine. Nach dem Zoll wurden die zwei von allen Seiten bewundert und wir klärten sehr viele Leute über die Tiersituation in Spanien und Flugpatenschaften auf. Die Stewardessen wollten auch alle mal gucken... Cleo die weiße Katze mit einem blauen und einem gelben Auge war der Hit! Ein Schmusebär...selbst durch das Gitter der Transportbox. Beide Boxen standen unter unseren Sitzen und es gab null Probleme.Wir hatten befürchtet die Katze könnte die ganze Zeit jaulen ...aber nix... Im Gegenteil Helena schlief und Cleo angelte aus Langeweile durch die Stäbe nach meiner Jeans.

Gelandet um 1:20 nachts flitzten wir zur Sperrgepäckausgabe um "unsere" Hundis bloß nicht zu lang warten zu lassen. Sie wurden nach 10 Minuten persönlich gebracht! Unser Koffer ließ länger auf sich warten!

Da es nachts war gab es keine Zollkontrolle und wir waren also nach 15-20 Minuten wie alle andern raus. Die Neuen Besitzer und Angestellten der 2 Tierheime, die die noch nicht vermittelten Tiere mitnahmen waren sofort zur Stelle. Wir waren mit 2 großen und 2 kleinen Transportboxen sofort zu identifizieren!

Die neue Besitzerin von Cleo(-patra) flitze direkt auf mich zu und strahlte mich an. Wir erzälten kurz über sie, ich gab ihr den Impfpass und dann schenkt sie mir ein Flasche Sekt. Ich war baff! So nette Menschen und das miten in der Nacht! Ein Hund, Salvio wurde auch gleich an seine neuen Familie übergeben und die anderen Hunde, Renato, Tito, Cloe,Luna und die kleine "Handgepäck-Helena" wurden auf zwei Tierheime aufgeteilt. Ein letztes streicheln für alle und jedem Glück gewünscht...schon waren sie weg. Snüff.

Einige Tage später meldete sich Frau Jung nochmal bei mir und bedankte sich. Das fand ich super nett und wir quatschten noch ein wenig. Sie erzählte mir dabei, das wahrscheinlich schon ein weiterer unserer "Flugbegleiter" vermittelt wird...ich drücke die Daumen. Für mich steht fest bei jedem meiner zukünftigen Flüge, egal wohin werde ich mich als Flugpate zur Verfügung stellen. Es ist einfach ein schönes Gefühl was zu tun und man lernt Menschen kennen die das genauso sehen. Übrigens...wir haben noch in der gleichen Nacht die Sektflasche geöffnet und auf "das zukünftige Glück unserer Tiere" angestoßen.


Rehus und Jamie
von Tim Wetzel
flugpateDurch ein Angebot meines Arbeitgebers, Last Minute als Jugendreiseleiter nach Cala Ratjada, Mallorca zu fliegen freute ich mich zuerst nochmal auf eine gehörige portion Sonne und Strand! Der Flug wurde gebucht und die langeweile vor dem Tag der Abreise wurde immer größer. So surfte ich, wie jeden Abend, einfach ein bisschen im Internet rum bis ich irgendwann auf der Internet Suchmaschinenseite google in Verbindung mit dem Wort Flug plötzlich auf flugpate.com gelangt bin. Dort las ich erst Interessiert den Ablauf von ehemaligen Flugpaten und erst später las ich mir die dringenden Aufrufe an eventuelle Flugpaten durch. Ziemlich weit oben war ein Eintrag vom Tierschutzverein Santorini aus Mainz, die in Mallorca Hunde aus der Tötungsstation geholt hatten und diese nun möglichst schnell aus Mallorca ausfliegen mussten. Da ich von zuhause aus ein sehr Tierlieber Mensch bin, war meine Aufgabe klar: Auf dem Heimflug müssen die Hunde mit! Alles gestaltete sich einfacher als gedacht: Eine Mail an den Tierschutzverein hat ausgereicht, dann kam am Tag danach sofort ein Anruf. Dort wurde mir erklärt wie das ganze in Mallorca ablaufen würde. Ich freute mich bereits vor dem Abflug nach Mallorca auf den Heimflug nach Deutschland – aber bis dahin sollte es noch 3 Wochen dauern. In Cala Ratjada war ich sehr unruhig und aufgeregt, da mir die Hunde echt wichtig waren! Da ich eine Spanische Handynummer hatte war auch alles kein Problem! Nachdem ich die super netten Leute aus Mainz desöffteren per Mail genervt hatte, wie es jetzt weiter geht hatte ich 2 Tage vor dem Heimflug endlich den erlösenden Anruf :o) Frau Calibe erklärte mir, das wir uns ca. 2 Stunden vor Abflug in Palma treffen würden. So ist es auch gewesen. Vor Ort hatte ich dann garkeine Mühe mit den Hunden: Mein Gepäck wurde ganz normal eingecheckt, dann die Hunde an einem anderen Schalter. Damit hatte ich aber nichts zu tun, da Frau Calibe bis die Hunde am Schalter eingecheckt waren alles komplett übernommen hatte. Mir wurden noch die Ausweise der Hunde und ein Brief für den Tierschutzverein in Mainz mitgegeben, falls der Zoll die Impfpässe prüfen würde.

In Frankfurt angekommen musste ich einfach nur noch mein Gepäck vom Gepäckband nehmen und die 2 Hundchen 20 Meter weiter an einem Aufzug abholen. Leicht verschüchtert vom unruhigen Flug schauten sie mich aus ihrer Transportbox an... Der Zoll war wohl mit ein paar bösen Touristen beschäftigt, die Versucht haben Zigaretten unverzollt nach Deutschland zu bringen und das machte mir den Weg frei, ohne Kontrolle den Gepäckbandbereich zu verlassen und schliesslich die Hunde sicher an die Zuständigen Abholer zu übergeben. Diese waren natürlich heil froh das die 2 Hunde endlich da waren und bedankten sich mehrere male für meine Hilfe!

Letztendlich bleibt mir nur zu sagen: So einfach es beschrieben ist, so einfach ist es auch! Es entstehen keine Kosten für den Flugpaten und man tut was wirklich gutes! Für mich ist klar: Beim nächsten Flug werde ich wieder Pate sein!


Toni
von Heike Rathgen
Über Flugpaten.com habe ich mich per mail bereit erklärt ein Tier von Malta nach Berlin mitzunehmen. Von flugpaten.com wurde ich bereits zwei Tage später gebeten die vom Auspuff verbrannte Katze "Toni" von Malta nach Berlin mitzunehmen. Vor meinem Abflug hinterließ ich für die Tierschützer in Malta hinterließ ich den Namen und die Telefonnummer meines Hotels. So konnte Frau V. sich am Tag vor dem Ablug telefonisch vergewissern ob das Angebot immer noch steht bzw. sich die Flugdaten geändert haben. Am Abreisetag brachte sie mir die Katze direkt an den Check-In Schalter und erledigte auch das Einchecken. Leider funktionierte just als ich mit der Katze an der Reihe war das Förderband nicht. Einige Reisende hinter mir glaubten nun sie müssten "nur wegen der Katze warten". Da hilft nur die Ruhe bewahren, freundlich bleiben und um Verständnis für den Tierschutz zu werben. Frau V. blieb bis zum Abflug bei der Katze und übergab sie dann dem Bodenpersonal. Ich selbst musste mich um absolut nichts kümmern.

In Berlin Tegel wurde mir Toni dann wieder vom Bodenpersonal übergeben. Viele haben mich nach der Ankunft gefragt ob die Tiere im Gepäckraum mitfliegen. Nein, das ist natürlich nicht so. Während des Fluges sind sie in einer eigenen Kabine untergebracht. In dieser herrschen die gleichen Temperatur- und Druckverhältnisse herrschen wie in der für die Passagiere. Auch werden die Tiere nicht über das Gepäckförderband wieder ausgeladen, sondern werden vom Bodenpersonal am Zielflughafen dem Flugpaten wieder übergeben. Ich habe Toni dann nach draußen genommen wo sie von ihrer neuen Pflegestelle in Empfang genommen. Alles hat wunderbar geklappt, ich bin gern bereit bei meiner nächsten Flugreise wieder bei Flugpaten.com wieder anfragen ob Bedarf besteht.

Ein Wort noch zum Schluss: Mehrmals wurde ich gefragt warum ich ein Tier aus dem Süden mit nach Deutschland gebracht habe, wo es doch hier schon "genug herrenlose Tiere gibt". Die Frage ist natürlich berechtigt. Leider ist es so, dass die Tiere in den südl. Ländern oft ein jämmerliches Dasein fristen und nur die Vermittlung für sie eine Chance auf ein liebevolles Zuhause ist.

Heike Rathgen


Dana und Earl
von Sandra Hemker
Earl Im Juni 2005 flogen meine Mutter Irene und ich in einen einwöchigen Urlaub nach Kreta. Im Vorfeld hatten wir uns als Flugpaten unter www.flugpate.com registrieren lassen, denn wir hofften, auf diesem Wege Tieren, mit denen es das Schiksal bisher nicht so gut gemeint hast, helfen zu können. Das Ausfüllen des Formulares war kein großer Akt und dauerte nur wenige Minuten.

Dana Schon am nächsten Tag meldeten sich zwei Tierhilfsorganisationen bei mir, die unser Angebot der Flugpatenschaft gerne in Anspruch nehmen wollten. Ich entschied mich für eine und füllte wiederum ein Formular aus, auf dem u. a. die genauen Abflugzeiten, die Fluglinie, sowie Angaben zum Hotel (Name, Ort, Tel.) und - wenn vorhanden - meine Handynummer angegeben werden sollte, damit einer Kontaktaufnahme im Urlaub nichts im Wege steht. Auch dies war eine Sache von nur ein paar Minuten - TOTAL UNKOMPLIZIERT!!! Es folgte ein Schriftwechsel per email und es wurde vereinbart, dass die Organisation "ARCHE-NOAH-KRETA e.V." sich im Urlaub bei mir melden würde, um alles weitere zu besprechen, wenn alles vorbereitet sein würde. Wir flogen also guter Hoffnung etwas tun zu können in den Urlaub. Nach ca. 2-3 Tagen klingelte erst mein Handy, dann das Hoteltelefon und Regina Schmid von ARCHE-NOAH-KRETA e. V. (www.archenoah-kreta.de) teilte uns mit, dass wir Flugpaten für zwei große Hunde werden würden, die aus dem griechischen Tierheim/Tierschutzverein "CRETAN ANIMAL WELFARE GROUP - THE HAVEN" stammen.

EarlWir wollten uns am Flughafen treffen. Wir haben uns riesig darüber gefreut, denn einfacher und problemloser als als Flugpate zu agieren, kann man gar nicht helfen. Die komplette Organisation wurde übernommen und am Abreisetag fuhren wir ganz normal zum Flughafen und stellten uns an unseren Check-In-Schalter. Wir entdeckten dann einen jungen Mann mit einem Schild in der Hand, auf dem unser Name stand. Er "wanderte" die Menschenschlange ab, so dass man ihn gar nicht übersehen konnte. Nachdem wir uns kurz bekannt gemacht haben, sagte er seinen Kolleginnen bescheid, wo wir stehen und sie kamen gleich mit den zwei Hunden DANA und EARL (jeweils in einer großen Box) zu uns. Wir warteten gemeinsam in der Schlange, bis wir einchecken konnten. Meine Mutter und ich checkten ganz normal ein, das Einchecken von DANA und EARL übernahm eine sehr nette junge Dame der Organisation (leider weiß ich den Namen nicht mehr). Das heißt, für uns war es absolut kein Aufwand!!!

DanaWir bekamen dann noch die beiden Pässe und Medikamente für die Hunde mit und dann ging der Flug auch schon bald los. Als wir in Hannover gelandet sind und unsere Koffer holen wollten, sahen wir schon die beiden Racker in Ihren Boxen neben dem Kofferband stehen. Wir brauchten die Boxen nur auf einen Kofferkuli stellen und durch den Ausgang schieben. Hier wurden DANA und Earl schon erwartet und vom Tierheim Vlotho abgeholt, wo sie noch ein paar Tage verbringen mußten, bevor sie ihre Weiterreise zu Ihrem endgültigen Reiseziel - Schweden - angetreten haben, wo sie von ihren neuen Besitzern schon erwartet wurden. Leider habe ich keinen Kontakt zu den neuen Hundeeltern, aber ich bin mir sicher, dass es DANA und EARL jetzt viel viel besser geht, als vorher in Griechenland. Und meine Mutter und ich sind sehr glücklich, mit unserem kleinen Dienst als Flugpaten, einen Teil dazu beigetragen zu haben.

Unsere Hochachtung gilt allen Personen, die sich - auf welche Art auch immer - vor Ort, als Mitarbeiter, als Spender oder Flugpate für Tiere auf der ganzen Welt engagieren!!!

NOCHMALS: Eine Flugpatenschaft ist für den Menschen eine so winzige kleine Sache, für ein Tier aber oftmals die einzige Möglichkeit, einem grausamen Dahinvegetieren zu entkommen!!!

Ganz liebe Grüße aus Berlin,
Sandra Hemker


Yua aus Malaga
von Petra
Yua Nun endlich komme ich dazu, kurz ein paar Zeilen zu schreiben. Ich glaube, ein kleiner Bericht über die Reise von Yua interessiert sicherlich.

Es klappte alles SUPER! Als wir am Flughafen Malaga ankahmen sahen wir schon zwei Frauen mit "unserem Findelkind", die gerade zum Eingang liefen. Dadurch, dass die Tierschutzinitiative "Alter Hund - na und?" uns von Yua das Foto geschickt hattest konnten wir ihn auch gleich erkennen. Wir sprachen einige Einzelheiten durch, Papiere wurden übergeben und dann ging es auch schon zum Check-In. Den ganzen Weg durch die Flughalle führte meine kleine Tochter (19 Mon.) Yua an der Leine. Die beiden waren gleich "ein Herz und eine Seele". Das Einchecken klappte problemlos und auch Yua reagierte auf alles recht ruhig und gelassen. Er bekahm eine Schlaftablette, wurde in seine Box gelegt und war sicherlich der erste "Passagier", der im Flugzeug seinen Platz fand. Bis zur Übergabe an das Flugpersonal begleiteten uns immer die zwei Damen vom Tierschutzverein. Das empfand ich als sehr angenehm.

In Tegel angekommen war Yua auch gleich als erstes wieder "ausgestiegen". Wir warteten noch auf unsere Koffer da ging meine große Tochter bereits mit der Box nach draussen, um nach Frau Kotte, auch vom Tierschutzverein, Ausschau zu halten. Diese war gleich mit Verstärkung (Tochter und Mutter) zum Empfang von Yua gekommen, s.d. dann meinerseits nur noch die Papiere übergeben werden mußte und Yua in sein neues zu hause fahren konnte!

Wir hoffen, Yua hat nun schon eine Familie, zu der er dann endgültig kommt? Wir wünschen ihm viel Glück!

Also: Klasse Organisation und unkomplizierter Ablauf! Ich kann jedem nur empfehlen, durch eine Flugpatenschaft zu helfen und werde mich bei unseren nächsten Flügen wieder rechtzeitig bei dir melden!

Für eure weitere Arbeit wünschen wir euch viel Glück, Erfolg und stets die nötige Motivation!

Mit vielen Grüßen Petra & Fam.


Yua ist 6 Jahre alt und kommt aus Spanien und wurde von der Tierschutzinitiative "Alter Hund na und?" gerettet. Die Homepage der der Tierschützer: www.alterhundnaund.de


Rettung aus Griechenland
von Birgit und Elke
"Da ich in diesem Jahr mit meiner Schwester zum Westpeleponnes reiste und in den Medien immer wieder davon berichtet wurde, dass dort die Tierheime überquellen, weil vor der Olympiade noch mehr Tiere als sonst dorthin gebracht wurden, wollte ich unbedingt helfen. Der Aufwand für uns war äußerst gering. Einige Tage vor unserem Abflug nach Griechenland habe ich mich im Internet über diese Möglichkeit informiert und uns beide gleich als Flugpaten angemeldet.

Schon am 22. September erhielt ich von Heidi aus Kalamata eine E-Mail mit der Bestätigung, dass wir nach unserer Ankunft in Griechenland telefonisch Kontakt aufnehmen könnten. Meine Schwester ahnte noch nichts, aber ich weiß ja, dass auch sie sehr tierlieb ist. Als ich sie dann telefonisch behutsam vorbereiten wollte, sagte sie: "Du brauchst dich gar nicht zu entschuldigen, dass finde ich ganz klasse!"

In Griechenland wurden dann ein paar SMS ausgetauscht und am 4. Oktober, also eine Woche nach unserer Ankunft kam morgens eine SMS von Aristidis vom dortigen Tierschutz, dass zwei Hunde zur Mitnahme geplant seien. Wir haben uns sehr gefreut und waren etwas aufgeregt.

Schließlich war unser zweiwöchiger Urlaub vorüber und wir kamen mit den anderen Reisenden aus unserem Hotel wieder in Araxos am Flughafen an. Dort wartete Aristidis schon mit zwei Boxen und zwei Hündinnen darin: Anka, eine Golden Retriever- und eine Husky-Hündin. Unser eigenes Gepäck wurde wie üblich ganz normal eingecheckt und dann wurden die Hunde in ihren Boxen auf unsere beiden Flugtickets eingecheckt. Aristidis sagte uns, dass es preisgünstiger sei, weil er hierzu zwei Tickets zur Verfügung hatte. Er hat uns noch berichtet, wie schwierig die Situation für Tiere in Griechenland sei. Dies sei aber ein guter Tag für den Tierschutz, die netten Damen von den Reisegesellschaften - z.B. TUI und Attika - hätten spontan gesammelt. Wir haben versprochen, dass wir Werbung für Flugpatenschaften machen wollen.

Als wir in Frankfurt ankamen, sahen wir, dass der Sperrgutschalter nur ca. 20 Schritte entfernt von unserem Gepäckband war. Wir haben zuerst unser Gepäck aufgeladen und sind dann zu den Hunden gegangen. Die Mitarbeiter des Sperrgutschalters waren sehr hilfsbereit und boten sich sofort an, die Hunde in ihren Boxen auf je einen Trolley zu heben, auf die Boxen legten wir unser Gepäck und fuhren zum Zoll. Der Zöllner wollte zwar die Impfpapiere sehen und prüfte sie auch, hatte aber keine Beanstandungen o.a. Direkt hinter dem Zoll wartete Heike Brehm mit einem (ihrem?) Mann mit 2 leeren Trolleys auf die Hunde und uns. Dann wurde unser Gepäck auf die leeren Trolleys geladen und wir haben uns verabschiedet und allen, den Hunden und Heike Brehm + Mann alles Gute gewünscht.

MEHR AUFWAND WAR DAS NICHT! Ich kenne aber einige Frauen (Männer, die solche Überlegungen anstellen kenne ich leider gar keine!?), die zwar seit Jahren bei jedem Urlaub überlegen, ob sie es denn dieses Mal realisieren sollen, aber bisher haben sie es nicht getan, denn es könnte ja sein, dass es doch streßig wäre oder die Tiere nicht abgeholt werden oder oder ... Hoffentlich kann ich ein wenig überzeugen, dass diese Befürchtungen ganz unbegründet sind. Nach meiner Ankunft zuhause erhielt ich dann noch eine SMS von Aristidis, dass die Husky-Hündin jetzt in einem Rudel mit 7 anderen Hunden mit dem Schlitten beschäftigt würde und Anka, die Golden Retriever-Hündin, von 2 anderen Hunden sofort aufgenommen wurde.

Zurück im Büro erhielt ich von meiner Schwester die Nachricht, dass ihre Kollegin mit Griechenland-Urlaubern gesprochen hätte, die einen Griechen vor Mißhandlungen gegen seinen Hund zurück gehalten haben und dass sie sehr froh sei, dass wir die beiden Hunde mit nach Deutschland genommen hätten. Das kann ich nur bestätigen. Ich hoffe, noch häufig Gelegenheit zu haben, als Flugpate aktiv zu werden. Über die Fotos der Hunde hier in Deutschland, die per E-Mail kamen, haben wir uns noch einmal sehr gefreut."

Mit herzlichen Grüßen

Birgit + Elke


3 schöne Griechinnen
von Annette Hühnerbein




Also, im Juli diesen Jahren habe ich mich spontan dazu entschieden das erstemal eine Flugpatenschaft für eine arme Seele zu übernehmen. Mir war es damals egal ob Hund oder Katz.

Wobei wenn ich recht überlegen, hätte ich die Katz wahrscheinlich mit zu meiner Sammlung Heim genommen *lol* Ja und kurz nach meiner Anmeldung bekam ich postwendend eine e-Mail zurück, dass ich am 21.09. gerne zwei Flughunde mitnehmen möge.

Im vorab habe ich ja schon mit Heidi (vom Tierschutzverein) aus Peleponnes Fotos ausgetauscht. Ich war ja neugierig was da Süßes mit nach Hannover fliegt. Und als ick die Bilder gesehen habe, wars um mich geschehen. Mein Freund, der anfangs noch skeptisch war machte sich auch immer mehr mit der Tatsache vertraut, dass ich eh meinem Kopf durchsetze. *LOL*

Im Urlaub habe ich dann noch mehrmals mit Arstidis (der ist in Kalamata für die Hunde zuständig) telefoniert. Ich wollte ja alles richtig machen. Naja, zu guter letzt hat "Ari" 3 Tage bevor es Heim gehen sollte gefragt ob wir noch eine zweite Hunde-Box mitnehmen können. Er konnte einer wunderschönen Husky-Dame, und ich dachte sie heißt Irma, auf Eurer HP heißt sie Birma, so zu einem besseren Leben verhelfen. Klar ist sie mit nach Hannover geflogen.

Ich hatte ja erst bedenken das irgendetwas schief gehen könnte, so beim einchecken, oder dann stimmt was mit den Papieren nicht. Nichts da, Ari hat alles so perfekt organisiert. Unserer Reiseleitung stand ihm mit Rat und Tat zu seite. Es gab überhaupt keine Probleme.

Ja und dann wars endlich soweit. Am Flughafen von Araxos konnte wir endlich unsere Schützlinge und natürlich Ari persönlich kennenlernen. Was für liebe verkuschelte Hunde-Damen. Auch war es schön endlich Ari persönlich kennenzulernen *freu*

Wir nun als die letzten rein in die Maschine. Und ick als Nichtraucher nur noch Plätze im Raucher gekriegt. *graul*

Hatte die ganze Zeit geschaut das sie auch unsere Schützlinge nicht zurücklassen. Der Flug nach Hannover war relativ pünktlich, nur der Landeanflug, oh mir wurde ganz bange. Das einzige was mich davon abhielt über meine eigene Flugangst nachzudenken waren doch die Hunde unten im Frachtraum. Da hatte ick so meine Bedenken, dass die armen Kinder dolle durchgeschüttelt werde. Was muß den Hunden durch den Kopf gegangen sein? "Ist das der Weg in die Hölle"?

"Ochi" (nein) würden die Griechen sagen, wir sind gut runtergekommen. Und die Begrüßung unserer Fluhunde im Fluhafengebäude war mehr als herzlich.

Als ich sie ansprach um sie mitzunehmen, was eine Hundefreude. Sie haben alle drei um die Wette gebellt. Tja und ick erstmal meine Leckerlies ausgepackt. Titika, Dajana und Irma sind gut gelandet und die Übergabe hat reibungslos geklappt. Die Abnehmer der Hunde haben schon sehnsüchtig gewartet. Leider haben wir ( und nun war mein Freund überzeugt) in Hannover nicht viel Zeit gehabt uns gebürend von den Hundedamen zu verabschieden. Aber da ich in Kontakt mit dem Tierschutz in Celle stehe, weiß ich das es Titika und Dajana gut geht.

Auch glaube ich das Irma beim Husky-Verein ein gutes Zuhause gefunden hat! Ich schreib das hier, weil es eine sehr schöne Erfahrung war die Flughunde mitzunehmen. Unser Motto für die anstehenden Urlaube in unserem Lieblingsreiseland Griechenland lautet: "Nie wieder ohne Flupatenschaft".

Ja und um die Sache jetzt noch zu verstärken, habe ich gestern von einer lieben Freundin aus Celle erfahren, dass Dajana eine Familie gefunden hat. Es ist so schön zu wissen das die Süße ein "hoffentlich" lebenslanges Zuhause gefunden hat!!!!

Fehlt nur noch Titika. Ich schick mal eben ein Stoßgebet nach oben....
Annette aus Berlin


6 Süße aus der Türkei
von Anne Elze




Ich bin Anne, die Stiefmutter von Bettina Elze von www.flugpate.com. Als wir dieses Jahr unseren Urlaub in der Türkei verbrachten, "mussten" wir natürlich auch Flugpate sein.

Vor unserem Urlaub hat Bettina uns von einem, eventuell 2 Hunden erzählt, die wir von dem Tierschutzverein "Herztier" mit nach Deutschland nehmen würden.

Am Anfang der zweiten Woche unseres Urlaubs rief uns eine sehr nette Frau, Karin Klimm aus einem Tierheim in Antalya an, die unsere Handy-Nr. von Bettina bekommen hatte. Sie bat uns, einen dringenden Notfall, 1 Hunde-Mama mit 4 Babys mitzunehmen. Wir konnten natürlich nicht "nein" sagen (wir hätten ja auch sonst zuhause Ärger bekommen ;-] ).

Mein Mann-Bettinas Vater- war eigentlich gar nicht sooo begeistert, aber hatte natürlich nichts dagegen. So kam es, dass wir nun insgesamt 6 Hunde mit nach Deutschland nehmen würden.

Am Abflugtag war auf dem Flughafen Antalya das totale Chaos, so viel Reisende-dafür war dieser Flughafen einfach zu klein. Die Hunde kamen recht spät an, aber das Einchecken war problemlos, auch weil uns ein junger, netter Mann vom Tierschutzverein dabei sehr behilflich war.





Am Hamburger Flughafen angekommen, kümmerte sich mein Mann um die Hunde und ich um das Gepäck. Als wir dann durch den Zoll wollten, sagte ein Zöllner, dass die Babys ja gar nicht gegen Tollwut geimpft seien. Er wollte uns nicht durchlassen sondern den Amts-Tierarzt anrufen. Ich befürchtete, er wolle doch tatsächlich die Babys von der Hunde-Mama trennen und sie in Quarantäne stecken. Ich war wirklich völlig entrüstet.

Die Leute, die die Hunde abholen wollten, hatten mitbekommen, dass wir Problme mit dem Zoll hatten, da sie natürlich die ganze Zeit die Hundeboxen beobachtet haben. Sie sind einfach in den Gepäck-Abholraum zu uns gekommen. Sie haben dem Zöllner gesagt, dass er Unrecht hätte und die Babys noch gar nicht geimpft werden durften, da sie erst knapp 2 Monate alt waren. Der Zöllner rief beim Amts-Tierarzt an und alles war dann doch in Ordnung - der Zöllner kannte sich einfach nur nicht aus.

Wir freuen uns, dass wir noch 6 Hunden das Leben retten konnten, bevor die neue Einfuhrbestimmmung für Tiere aus Nicht-EU-Ländern in Kraft trat!

Eure Anne Elze


Meine erste Flugpatenschaft
von Monika Meyns




Im Internet habe ich die Seite www.Flugpate.com geöffnet und mir diese sofort genaustens durchgelesen.

Mein Interesse war es schon immer, Tieren, die einfach weggeworfen und misshandelt etc. werden, zu helfen. Ich habe mich über das Formular auf der Internetseite als Flugpate gemeldet, da mein Urlaub nach Spanien/Andalusien bevorstand. Im Urlaubsort wurde ich von einer Susanne vom Verein "Viento de Tarifa y Conil, Protectora de animales", der in der Region Cadiz Hunde aus den spanischen Tötungsstationen rettet, angerufen. Sie klärte mich nochmals darüber auf, dass ich mich um nichts kümmern muss, es erledigt alles der Tierschutzverein, auch die Anmeldung der Hunde bei meiner Fluggesellschaft.

Impf- und Gesundheitspässe würden am Flughafen mir übergeben, die Hunde sind im Boxen untergebracht, die in den Frachtraum kommen. Sie würde ca. eine Stunde vor der Eincheckzeit sie in Jerez am Flughafen erscheinen, damit sie mit mir die Hunde zusammen einchecken kann. Weiterhin brauchte sie von mir Namen der Leute, mit denen ich fliege, die Flugnummer, Gesellschaft und Abflugzeit.







Kurz vor unserem Abflugstag hat sie sich noch einmal gemeldet und mir mitgeteilt, wo wir uns am Flughafen ca. 1 Stunde vor der Abflugzeit zum Einchecken treffen. Treffpunkt war der Schalter von der Fluggesellschaft. Im Flughafen sind wir sehr rechtzeitig angekommen- Mit fielen sofort die Leute auf, da sie dort mit Hundeboxen standen. Ich ging sogleich auf die Leute zu, die sehr, sehr nett waren. Ich war aber noch nicht dran, denn ein Frankfurter Ehepaar hat zwei Boxen mit insgesamt drei Hunden mitgenommen. Die Frankfurter haben mir erzählt, dass sie dieses schon seit mehren Jahren machen und mit der Susanne in Kontakt stehen und dass diese Sache total unkompliziert ist.

Wir sind dann nach draußen gegangen und ich habe mir die Hunde angeguckt und gestreichelt. Als es dann soweit war, ist sie und ein spanisches Tierschutz-Paar mit zum Einchecken an den Schalter gekommen. Die Hunde (in den Boxen natürlich) kamen auf das Gepäck-Laufband. Susanne übergab mir die Papiere, und die Namen derer, die am Hamburg Flughafen die Hunde übernehmen. Ich habe mich noch sehr lange mit den „Leuten“ unterhalten, auch darüber, wie grausam die Tiere in den Perreras (die Tötungsstationen) gehalten werden und das ihr Mann versucht die Hunde anzulocken, um sie zu kastrieren.

Im Hamburger Flughafen angekommen, standen die Hundeboxen vor dem Gepäcklaufband, ich brauchte die Boxen nur durch den Zoll bringen. Draußen wurde ich schon von einem Ehepaar und einer jungen Frau, die die Boxen in Empfang nahmen, erwartet. Es war ein wunderbares Gefühl einige von vielen Hunden geholfen zu haben. Für mich steht fest, sobald ich wieder in südländischen Ländern mein Urlaub verbringen werde, mich als Flugpate bei www.Flugpate.com eintragen zu lassen. Ich habe Euch einige Fotos mitgesendet. 

Eure Monika Meyns


Flugpate.com